AnfÀngerzahlen in deutschen Bildungswegen stagnieren
19.03.2026 - 08:06:01 | dts-nachrichtenagentur.deVon den insgesamt 1,9 Millionen Personen haben im Jahr 2025 rund 688.200 nach Abschluss der Sekundarstufe I eine Berufsausbildung begonnen, das waren 1,2 Prozent oder 8.200 Personen weniger als im Jahr 2024. DemgegenĂŒber stieg die Zahl der Personen, die nach Abschluss der Sekundarstufe II ein Hochschulstudium aufnahmen, im Vorjahresvergleich um 1,6 Prozent oder 7.700 auf rund 502.300 Personen.
Rund 262.200 junge Menschen begannen im Jahr 2025 ein Bildungsprogramm im Ăbergangsbereich zwischen Schule und Berufsausbildung. Die AnfĂ€ngerzahl in diesen Bildungsprogrammen nahm damit gegenĂŒber 2024 um 0,7 Prozent oder 1.700 Personen zu und stieg bereits im vierten Jahr in Folge. 61 Prozent der AnfĂ€nger im Ăbergangsbereich waren mĂ€nnlich. Ziel der Programme des Ăbergangsbereichs ist der Erwerb beruflicher Grundkenntnisse, das Erlernen der deutschen Sprache oder das Nachholen eines Schulabschlusses.
Rund 463.800 SchĂŒler haben 2025 den Weg zum Abitur beziehungsweise zum Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung eingeschlagen - entweder in gymnasialen Oberstufen oder an beruflichen Schulen. Hier gab es keine VerĂ€nderung gegenĂŒber dem Vorjahr.
Nachdem die Zahl von AnfÀngern mit auslÀndischer Staatsangehörigkeit im Jahr 2024 in allen Sektoren deutliche ZuwÀchse verzeichnet hatte, war dies im Jahr 2025 nicht mehr der Fall. Weiterhin hohe Anstiege gab es nur noch in zwei Bereichen: So begannen 132.500 AuslÀnder eine Berufsausbildung, das waren elf Prozent oder 13.500 mehr als im Vorjahr. Mit 49.900 Personen begannen zudem sieben Prozent oder 3.400 mehr AuslÀnder ein Programm zum Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung als im Jahr 2024.
Die Zahl der auslĂ€ndischen StudienanfĂ€nger wuchs im Jahr 2025 gegenĂŒber 2024 hingegen nur noch um 1,7 Prozent oder 2.400 auf 148.100 Personen mit auslĂ€ndischer Staatsangehörigkeit. Im Ăbergangsbereich zwischen Schule und Berufsausbildung (Integration in Ausbildung) sank die AnfĂ€ngerzahl unter den AuslĂ€ndern sogar leicht um 1,1 Prozent oder 1.200 auf 108.500 Personen.
Die ZuwĂ€chse der auslĂ€ndischen Bildungsteilnehmer in den drei genannten Sektoren dĂŒrften wie bereits in den Vorjahren vorrangig auf nach Deutschland zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene zurĂŒckzufĂŒhren sein, die sukzessive in die verschiedenen Sektoren des deutschen Bildungssystems einmĂŒnden, so die Statistiker.

