Anstieg, Chikungunya-FĂ€lle

Anstieg der Chikungunya-FĂ€lle in Bayern

17.08.2025 - 08:32:10

In Bayern ist die Zahl der Erkrankungen am Chikungunya-Virus durch Infektionen im Ausland gestiegen.

Bayerns Gesundheits- und PrĂ€ventionsministerin Judith Gerlach (CSU) teilte am Sonntag mit, dass dem Bayerischen Landesamt fĂŒr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bislang 24 FĂ€lle der tropischen Infektionskrankheit gemeldet wurden. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es lediglich fĂŒnf FĂ€lle. "Das Virus kann hohes Fieber und heftige Glieder- und Muskelschmerzen verursachen", so Gerlach.

In seltenen FĂ€llen seien zudem schwere VerlĂ€ufe möglich. "Besonders gefĂ€hrdet sind dafĂŒr SĂ€uglinge innerhalb des ersten Lebensjahres, Ă€ltere Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen." Alle gemeldeten Infektionen in Deutschland stammen bislang von Reisen in Risikogebiete, jedoch ist eine Übertragung durch die Asiatische TigermĂŒcke, die sich auch in Bayern ausbreitet, grundsĂ€tzlich möglich. Die Ministerin empfiehlt Reisenden, sich in Risikogebieten impfen zu lassen und einen konsequenten MĂŒckenschutz zu beachten. Chikungunya-Infektionen sind insgesamt selten, jedoch ist die Zahl der FĂ€lle bei RĂŒckkehrern in Deutschland in den letzten Jahren gestiegen. Es stehen zwei zugelassene Impfstoffe zur VerfĂŒgung, und die StĂ€ndige Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung fĂŒr Reisende ab zwölf Jahren.

@ dts-nachrichtenagentur.de