Osten, Staat

Im Osten muss der Staat besonders hÀufig als Erbe einspringen

30.08.2024 - 17:41:52

In den östlichen BundeslÀndern gehen mangels anderer Erben besonders viele NachlÀsse an den Staat.

Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine Umfrage unter den 16 BundeslĂ€ndern berichtet, liegen bei den sogenannten Fiskalerbschaften ThĂŒringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt auf den ersten drei PlĂ€tzen. Pro eine Million Einwohner gab es demnach im vergangenen Jahr in ThĂŒringen 401 FĂ€lle, in Sachsen 323 und in Sachsen-Anhalt 307. Auf den weiteren PlĂ€tzen folgen mit Niedersachsen (208), Bremen (207) und Bayern (186) die ersten LĂ€nder aus dem Westen. Deutschlandweit nahm die absolute Zahl der Erbschaften, bei denen es keine Hinterbliebenen gab, die das Erbe antreten konnten oder wollten, in den vergangenen Jahren deutlich zu. Im Vorjahr zĂ€hlten die Behörden zusammen 12.075 Fiskalerbschaften.

Das waren fast Drittel mehr FÀlle als 2014, als es 9.225 FÀlle gab. Die meisten davon entfielen 2023 auf die BundeslÀnder Bayern (2.500), Niedersachsen (1.700) und Sachsen (1.319).

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