Pro-PalÀstinenser-Demos, Anfeindungen

Wieder viele Pro-PalÀstinenser-Demos - Anfeindungen gegen Presse

12.04.2025 - 22:28:18

In Deutschland gibt es weiter zahlreiche Protestveranstaltungen gegen Israel und zur SolidaritÀt mit den PalÀstinensern.

Allein in der Hauptstadt Berlin fanden am Samstag drei Demos statt, wobei die Polizei bei zwei Veranstaltungen eingriff. Bei einer Demo unter dem Motto "Stop Deportation" mit bis zu 320 Teilnehmern wurden Pressevertreter zunĂ€chst durch das Vorhalten von TĂŒchern an ihrer Arbeit gehindert und spĂ€ter anderweitig angefeindet. Personen, die verbotene Kennzeichen in Form von roten Dreiecken als Tattoo, Ohrring oder auf einer Regenbogenflagge bei sich hatten, wurden vorĂŒbergehend festgesetzt.

SpĂ€ter setzte die Polizei nach eigenen Angabe auch "gezielte FaustschlĂ€ge" ein, um die Veranstaltung unter Kontrolle zu halten. Bei einer Demo am Neptunbrunnen, angezeigt mit dem Titel "SolidaritĂ€t mit PalĂ€stina - Stoppt den Gaza-Genozid - Keine Waffenlieferungen an Israel", nahmen bis zu 120 Menschen teil. In einem Redebeitrag wurde anfangs der verbotene Ausruf "From the river to the sea" skandiert, woraufhin EinsatzkrĂ€fte den Redner festnahmen. Insgesamt wurden fĂŒnf MĂ€nner und fĂŒnf Frauen vorĂŒbergehend festgenommen und zehn Strafermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen, wegen Beleidigung, Landfriedensbruchs und tĂ€tlichen Angriffs auf sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Ein Polizist wurde verletzt.

@ dts-nachrichtenagentur.de