Energie, Wirtschaftskrise

Forsa: Mehrheit schrÀnkt sich wegen hoher Preise im Alltag ein

29.04.2026 - 06:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa geben 58 Prozent der Befragten an, sich wegen anhaltenden Preissteigerungen zuletzt im Alltag eingeschrÀnkt zu haben.

Tankstelle (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Tankstelle (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
41 Prozent sagen dagegen, ihr Verhalten habe sich nicht wesentlich verĂ€ndert, berichten die Sender RTL und ntv, die die Erhebung in Auftrag gegeben haben. Besonders hĂ€ufig sparen JĂŒngere unter 30 Jahren sowie Menschen mit geringerem Einkommen (unter 2.500 Euro Nettohaushaltseinkommen).

Wer spart, tut das meist in mehreren Bereichen gleichzeitig. Am hĂ€ufigsten wird beim Essengehen gespart: 76 Prozent der Betroffenen nennen diesen Punkt. Jeweils 69 Prozent reduzieren eigenen Angaben zufolge die Ausgaben fĂŒr Neuanschaffungen und Lebensmittel, 65 Prozent beim Kraftstoff.

Auch bei Energieverbrauch, Urlaub und FreizeitaktivitĂ€ten schrĂ€nken sich die BĂŒrger laut der Erhebung ein. 59 Prozent sparen bei Energie, 57 Prozent beim Urlaub und 55 Prozent bei Freizeitangeboten.

Die Daten zur Forsa-Umfrage wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland am 24. und 27. April erhoben. Befragt wurden 1.005 Personen.

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