In GesundheitsÀmtern arbeiten besonders viele Frauen
26.09.2024 - 08:26:59Neun von zehn BeschĂ€ftigten (92 Prozent) in den GesundheitsĂ€mtern hatten einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Insgesamt arbeiteten zum Jahresende 2023 in Deutschland 26.320 Personen in GesundheitsĂ€mtern. Auf die volle tarifliche und besoldungsrechtliche Arbeitszeit umgerechnet entsprach dies 21.470 VollzeitĂ€quivalenten. Damit kamen auf 100.000 Einwohner durchschnittlich 25 VollzeitĂ€quivalente in GesundheitsĂ€mtern. Regional variierte die Versorgungsdichte aber deutlich zwischen zehn und 51 VollzeitĂ€quivalenten je 100.000 Einwohner. Im Bundesdurchschnitt war das Personal in GesundheitsĂ€mtern 47,5 Jahre alt. Der altersbedingte Nachbesetzungsbedarf in den kommenden Jahren ist regional unterschiedlich stark. Im regionalen Gesundheitspersonalmonitoring wird er durch den Anteil der ab 55-jĂ€hrigen BeschĂ€ftigten in GesundheitsĂ€mtern abgebildet. Zwischen den Regionen variiert dieser Anteil zwischen 18 Prozent und 48 Prozent, im Bundesdurchschnitt lag er zum Jahresende 2023 bei 35 Prozent. Dabei ist der Anteil der ab 55-JĂ€hrigen in stĂ€dtischen Regionen mit durchschnittlich 35 Prozent Ă€hnlich hoch wie in Regionen mit VerdichtungsansĂ€tzen (35 Prozent) und lĂ€ndlichen Regionen (33 Prozent). 52 Prozent des Personals in GesundheitsĂ€mtern waren teilzeit- oder geringfĂŒgig beschĂ€ftigt. Im Bundesdurchschnitt wurde eine Vollzeitstelle von 1,2 Personen besetzt, zwischen den Regionen lag die Spannbreite von 1,1 bis 1,5 Personen je Vollzeitstelle. Insgesamt setzte sich das Personal der GesundheitsĂ€mter Ende 2023 zu 20 Prozent aus Ărzten einschlieĂlich ZahnĂ€rzten, zu 53 Prozent aus Fachpersonal und zu 27 Prozent aus Verwaltungspersonal zusammen. Hierbei waren die Einsatzbereiche des Personals vielfĂ€ltig. Gut die HĂ€lfte des Arbeitsanteils entfiel auf die vier TĂ€tigkeitsbereiche Kinder- und Jugendgesundheit (18 Prozent), Verwaltung (15 Prozent), Sozialpsychiatrie (11 Prozent) und Infektionsschutz (9 Prozent). 51 Prozent des Personals in GesundheitsĂ€mtern zum Jahresende 2023 hatten einen hohen Bildungsabschluss, so die Statistiker weiter. Zwischen den Regionen variierte dieser Anteil von 25 Prozent bis 80 Prozent. Bezogen auf die Hauptfachrichtung hatten die meisten BeschĂ€ftigten in GesundheitsĂ€mtern einen Abschluss in den Bereichen Gesundheit und Sozialwesen (64 Prozent) oder in Wirtschaft, Verwaltung und Recht (19 Prozent).


