Knapp 600 Corona-ImpfschÀden anerkannt
21.04.2025 - 13:24:17
Das berichtet die FAZ nach einer Recherche bei den VersorgungsÀmtern der BundeslÀnder, bei denen ImpfschÀden erfasst werden.
Demnach haben die Behörden bis Anfang April in mindestens 573 FÀllen einen Schaden nach einer Corona-Impfung anerkannt. Insgesamt sind bei den VersorgungsÀmtern mehr als 14.000 solcher AntrÀge eingegangen.
Die meisten wurden der Recherche zufolge abgelehnt, die Anerkennungsquote liegt bei 6,2 Prozent. Gegen die Ablehnungen sind bundesweit noch mehr als 2.000 Widerspruchsverfahren anhĂ€ngig, wie die BundeslĂ€nder mitteilten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) definiert einen Impfschaden als "gesundheitliche und wirtschaftliche Folge" eines gesundheitlichen Schadens durch eine Impfung. Damit ein Antrag Aussicht auf Erfolg hat, muss die gesundheitliche SchĂ€digung mindestens sechs Monate lang bestehen. In der Regel wird der Impfschaden durch ein Gutachten bestĂ€tigt. MaĂgeblich ist auch, ob die StĂ€ndige Impfkommission die jeweilige Impfung empfiehlt. Dies war bei Corona-Impfungen der Fall.


