Hautkrebsbehandlungen, Jahren

Immer mehr stationÀre Hautkrebsbehandlungen

13.05.2025 - 08:19:22

Innerhalb von 20 Jahren hat die Zahl der Krankenhausbehandlungen wegen Hautkrebs fast stetig zugenommen.

116.900 Menschen wurden 2023 mit der Diagnose Hautkrebs im Krankenhaus stationÀr behandelt. Das waren 87,5 Prozent mehr FÀlle als im Jahr 2003, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte. Zum Vergleich: Die stationÀren Krankenhausbehandlungen insgesamt sind im selben Zeitraum um 1,2 Prozent gefallen. Zugenommen haben vor allem die BehandlungsfÀlle aufgrund des sogenannten hellen Hautkrebses.

Sie haben sich binnen 20 Jahren mehr als verdoppelt (+117,0 Prozent): von 41.900 FĂ€llen im Jahr 2003 auf 91.000 im Jahr 2023. Wegen des sogenannten schwarzen Hautkrebses gab es 2023 rund 26.000 stationĂ€re Behandlungen und damit gut ein Viertel (26,9 Prozent) mehr als 2003. Vor allem heller Hautkrebs steht in Verdacht, durch Sonnenlicht mitausgelöst zu werden. Hautkrebs war bei 8,1 Prozent aller stationĂ€ren Krebsbehandlungen im Jahr 2023 die Hauptdiagnose. Der Anteil der Hautkrebs- an allen Krebsbehandlungen hat sich binnen 20 Jahren nahezu verdoppelt: Im Jahr 2003 hatte er noch bei 4,1 Prozent gelegen. MĂ€nner sind dabei hĂ€ufiger betroffen als Frauen: Auf sie entfielen zuletzt 56,1 Prozent der stationĂ€ren Behandlungen wegen Hautkrebs, aber nur 48,2 Prozent aller Krankenhausbehandlungen insgesamt. An Hautkrebs starben im Jahr 2023 rund 4.500 Menschen. Das waren 60,8 Prozent mehr als im Jahr 2003 mit 2.800 solcher TodesfĂ€lle. Im selben Zeitraum ist die Zahl der TodesfĂ€lle wegen Krebserkrankungen insgesamt lediglich um 10,1 Prozent gestiegen. Wie bei den meisten Krebserkrankungen sind auch bei Hautkrebs vor allem Ă€ltere Menschen betroffen: So war mehr als die HĂ€lfte (52,8 Prozent) der 2023 an Hautkrebs Verstorbenen 80 Jahre und Ă€lter. Relativ gesehen ist das Risiko, an Hautkrebs zu versterben, in der Altersgruppe der 30- bis 34-JĂ€hrigen am höchsten: Hier war Hautkrebs in 1,0 Prozent der TodesfĂ€lle die Todesursache, wĂ€hrend der Anteil ĂŒber alle Altersgruppen hinweg bei nur 0,4 Prozent lag, so die Statistiker.

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