Frauen ĂŒbertreffen MĂ€nner bei Bachelor-Abschlussquote deutlich
15.07.2025 - 08:10:33Individuelle Studienunterbrechungen - etwa durch Auslandssemester oder Praktika - werden dabei nicht extra berĂŒcksichtigt. Das heiĂt, der Beobachtungszeitraum bleibt gleich, auch wenn jemand das Studium unterbricht. Und: Je lĂ€nger der Beobachtungszeitraum, desto höher ist die Abschlussquote. Denn viele Studierende benötigen mehr als acht Semester bis zum erfolgreichen Abschluss und schlieĂen ihr Studium daher in einem höheren Semester ab. Eine besonders hohe Abschlussquote nach acht Semestern ergab sich bei den BacheloranfĂ€ngern des Studienjahres 2019 in der FĂ€chergruppe "Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften" mit 39 Prozent, die niedrigste mit 22 Prozent in der FĂ€chergruppe "Geisteswissenschaften". Innerhalb aller FĂ€chergruppen wiesen BacheloranfĂ€ngerinnen des Studienjahres 2019 acht Semester nach Fachstudienbeginn höhere Abschlussquoten auf als ihre mĂ€nnlichen Kollegen. In der FĂ€chergruppe "Geisteswissenschaften" war der Abstand bei den Abschlussquoten zwischen Frauen (27 Prozent) und MĂ€nnern (12 Prozent) besonders groĂ, am geringsten war er in der FĂ€chergruppe "Ingenieurwissenschaften" (Frauen 26 Prozent, MĂ€nner 22 Prozent). Entsprechend der kĂŒrzeren Regelstudienzeit bemisst die Abschlussquote in MasterstudiengĂ€ngen den Anteil der MasteranfĂ€nger eines Studienjahres sechs Semester nach Studienbeginn. FĂŒr die insgesamt 206 200 MasteranfĂ€nger des Studienjahres 2019 ergab sich eine Abschlussquote nach sechs Semestern von 51 Prozent. Auch bei den MasterstudiengĂ€ngen lag die Abschlussquote der StudienanfĂ€ngerinnen von 2019 mit 54 Prozent ĂŒber der ihrer mĂ€nnlichen Kollegen (49 Prozent), der Abstand zwischen Frauen und MĂ€nner war aber geringer als bei den BachelorstudiengĂ€ngen.


