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SPD-GeneralsekretĂ€r fordert fĂŒr ThĂŒringen konstruktive Mitarbeit von CDU und FDP

Veröffentlicht am: 10.02.2020 um 09:16 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Lars Klingbeil warnt die beiden Parteien davor das Bundesland ins "Chaos" zu stĂŒrzen und verlangt eine konstruktive Mitarbeit.

Lars Klingbeil (Archiv), Illustration mit AI erstellt.
Lars Klingbeil (Archiv), Illustration mit AI erstellt.
In der RTL/n-tv Sendung "FrĂŒhstart" verlangte SPD-GeneralsekretĂ€r Lars Klingbeil von CDU und FDP, den Weg fĂŒr Neuwahlen freizumachen. Sie sollten das Land nicht weiter ins Chaos stĂŒrzen, riet er den beiden Parteien. Der SPD-Politiker bekrĂ€ftigte die Haltung seiner Partei, dass nun der Weg fĂŒr Neuwahlen freizumachen sei. Klingbeil unterstellt FDP und CDU, an ihren Mandaten festhalten zu wollen. Sollten sich beide Parteien nicht trauen, sich dem Votum der WĂ€hler zu stellen, nehme die Politik Schaden. Im Ergebnis des Krisentreffens zwischen den KoalitionĂ€ren in Berlin forderte der SPD-GeneralsekretĂ€r erneut das Akzeptieren einer Minderheitsregierung aus Linker, SPD und GrĂŒnen unter Bodo Ramelow. Eine Stimmenthaltung der CDU hĂ€tte gereicht, um den Linkspolitiker erneut zum MinisterprĂ€sidenten zu machen. FĂŒr die SPD sei wichtig, dass es danach schnell zu Neuwahlen kommt, sagte, Klingbeil. Bei den Christdemokraten sehe er sinkendes Vertrauen in die FĂŒhrung und fragte nach dem Krisenmanagement der CDU-Parteivorsitzenden. Aus seiner Sicht war es nicht vorhanden. Am Ende sei es Bundeskanzlerin Angela Merkel gewesen, welche die Krise der Union managte. Als wichtigen Impuls sah Lars Klingbeil die Entlassung von Christian Hirte, der bis letzte Woche Ostbeauftragter der Bundesregierung war. CDU und FDP warf er vor, in ThĂŒringen mit einem Grundsatz der Demokraten in Deutschland zu brechen. Sei der Nachkriegszeit gilt der Konsens, nicht mit Rechtsextremen und Faschisten zusammenzuarbeiten. Dieses Versprechen der Demokraten hĂ€tten die beiden Parteien im Erfurter Landtag verletzt. Resultat sei ein großes Vertrauensproblem. Nach Ansicht des SPD-GeneralsekretĂ€rs wartet viel Arbeit auf die Union. Aus seiner Sicht sei der Fortbestand der Koalition durchaus gefĂ€hrdet gewesen. Dass die SPD die Arbeit in der Koalition fortsetzt, lag am eindeutigen Abgrenzen der Union gegenĂŒber der AfD. WĂ€ren dies Signale ausgeblieben, hĂ€tten die Sozialdemokraten die Krise der CDU zum Thema ihrer Klausurtagung vom Sonntag gemacht. Dabei hĂ€tte die SPD-FĂŒhrung die Frage nach der Fortsetzung der Koalition aufgeworfen, sagte Lars Klingbeil.

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