Laut der GdP ist die Suizidrate bei der Polizei gegenĂŒber der Bevölkerung fast doppelt hoch
05.11.2020 - 09:22:08 | ad-hoc-news.de
Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende der GdP Michael Mertens, dass viele Erlebnisse im Dienst belastend seien, zum Beispiel die Bearbeitung von Kinderpornografie, gravierende VerkehrsunfÀlle und EinsÀtze in sozialen Brennpunkten sowie vieles mehr, was den polizeilichen Alltag prÀge.
Michael Mertens fordert die Erhebung von bundesweit validen Zahlen und sagte, es seien Kenntnisse notwendig bezĂŒglich dem AusmaĂ des Problems. Ebenso werde eine belastbare Statistik benötigt. Des Weiteren hat die GdP kritisiert, dass innerhalb der Polizei erheblicher Nachholbedarf bezĂŒglich des Arbeitsschutzes bestehe, besonders bei der Beurteilung der GefĂ€hrdung von psychischen Erkrankungen. Der stellvertretende Bundesvorsitzende des GdP sagte, das sich dies dringend Ă€ndern mĂŒsse. Die Beurteilung der GefĂ€hrdung sei schlieĂlich auch per Gesetz im Arbeitsschutz vorgeschrieben. Der Arbeitsschutz sei teuer, am Ende jedoch auch gewinnbringend, da dieser Erkrankungen vorbeuge. Fachleute sind der Meinung, dass Depressionen immer mehr fĂŒr FrĂŒhverrentungen verantwortlich sind.
WĂ€hrend heute 43 Prozent von allen FrĂŒhverrentung auf psychische Erkrankungen zurĂŒckzufĂŒhren sind, waren es laut der Stiftung Deutsche Depressionshilfe vor 35 Jahren lediglich 9 Prozent. Dieser Umstand basiert nicht auf tatsĂ€chlich mehr Erkrankungen, sondern weil sich die Betroffenen immer mehr Hilfe suchen und die Ărzte eine Depression hĂ€ufiger erkennen, anstatt hinter anderen Diagnosen zu verstecken.
Nach Angaben der Depressionshilfe in Deutschland hat sich in Deutschland die Zahl der Suizide in den letzten 35 Jahren mit 18.000 pro Jahr immerhin auf rund 9.400 nahezu halbiert. Die GrĂŒnde, dass es zu den Suiziden innerhalb der Polizei in vielen BundeslĂ€ndern bis heute keine validen Zahlen gibt, sind gemÀà Recherchen der Funke-Mediengruppe unterschiedlich. Beispielsweise mĂŒssen Angehörigen dem Arbeitgeber zuerst mitteilen, dass es sich bei dem Tod um einen Suizid gehandelt hat. Selbst dann sei der Zusammenhang mit dem Dienst bei der Polizei nicht immer zweifelsfrei zu erkennen.
Michael Mertens fordert die Erhebung von bundesweit validen Zahlen und sagte, es seien Kenntnisse notwendig bezĂŒglich dem AusmaĂ des Problems. Ebenso werde eine belastbare Statistik benötigt. Des Weiteren hat die GdP kritisiert, dass innerhalb der Polizei erheblicher Nachholbedarf bezĂŒglich des Arbeitsschutzes bestehe, besonders bei der Beurteilung der GefĂ€hrdung von psychischen Erkrankungen. Der stellvertretende Bundesvorsitzende des GdP sagte, das sich dies dringend Ă€ndern mĂŒsse. Die Beurteilung der GefĂ€hrdung sei schlieĂlich auch per Gesetz im Arbeitsschutz vorgeschrieben. Der Arbeitsschutz sei teuer, am Ende jedoch auch gewinnbringend, da dieser Erkrankungen vorbeuge. Fachleute sind der Meinung, dass Depressionen immer mehr fĂŒr FrĂŒhverrentungen verantwortlich sind.
WĂ€hrend heute 43 Prozent von allen FrĂŒhverrentung auf psychische Erkrankungen zurĂŒckzufĂŒhren sind, waren es laut der Stiftung Deutsche Depressionshilfe vor 35 Jahren lediglich 9 Prozent. Dieser Umstand basiert nicht auf tatsĂ€chlich mehr Erkrankungen, sondern weil sich die Betroffenen immer mehr Hilfe suchen und die Ărzte eine Depression hĂ€ufiger erkennen, anstatt hinter anderen Diagnosen zu verstecken.
Nach Angaben der Depressionshilfe in Deutschland hat sich in Deutschland die Zahl der Suizide in den letzten 35 Jahren mit 18.000 pro Jahr immerhin auf rund 9.400 nahezu halbiert. Die GrĂŒnde, dass es zu den Suiziden innerhalb der Polizei in vielen BundeslĂ€ndern bis heute keine validen Zahlen gibt, sind gemÀà Recherchen der Funke-Mediengruppe unterschiedlich. Beispielsweise mĂŒssen Angehörigen dem Arbeitgeber zuerst mitteilen, dass es sich bei dem Tod um einen Suizid gehandelt hat. Selbst dann sei der Zusammenhang mit dem Dienst bei der Polizei nicht immer zweifelsfrei zu erkennen.
Redaktion ad-hoc-news.de, Ever True Smile
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