Mehrheit der Frauen fĂŒhlt sich nicht durchgehend respektiert
30.03.2026 - 15:51:24 | dts-nachrichtenagentur.dePositiver fĂ€llt die EinschĂ€tzung in festen Partnerschaften aus: 78 Prozent der Frauen fĂŒhlen sich von ihrem Partner "so gut wie immer" respektiert, 19 Prozent nur "meistens". Nur zwei Prozent berichten von seltenem respektvollem Verhalten.
Die Wahrnehmung der Geschlechter unterscheidet sich zudem stark: 77 Prozent der MĂ€nner glauben, dass Frauen sich von ihnen "so gut wie immer" respektiert fĂŒhlen, weitere 18 Prozent gehen von "meistens" aus. Dass Frauen sich selten respektiert fĂŒhlen, vermuten dagegen nur ein Prozent der MĂ€nner. Die Umfrage zeigt damit eine deutliche Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung von Frauen und MĂ€nnern.
Der gesellschaftliche Umgang zwischen MĂ€nnern und Frauen hat sich aus Sicht vieler Menschen in Deutschland in den vergangenen Jahren verschlechtert. Laut Forsa meinen 38 Prozent der Befragten, MĂ€nner verhielten sich heute weniger respektvoll gegenĂŒber Frauen als noch vor zehn Jahren. Nur 23 Prozent sehen eine Verbesserung, wĂ€hrend 35 Prozent keine wesentliche VerĂ€nderung erkennen.
AuffÀllig sind die deutlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Fast jede zweite Frau (48 Prozent) ist der Ansicht, dass das Verhalten von MÀnnern respektloser geworden ist. Unter MÀnnern teilt diese EinschÀtzung nur gut ein Viertel (27 Prozent). Stattdessen glauben 32 Prozent der MÀnner, dass sich der Umgang verbessert habe, und 39 Prozent sehen keine VerÀnderung.
Eine groĂe Mehrheit der Menschen in Deutschland befĂŒrwortet strengere Gesetze gegen digitale sexualisierte Gewalt. Laut der Umfrage halten 88 Prozent der Befragten es fĂŒr richtig, die Herstellung und Verbreitung gefĂ€lschter pornografischer Aufnahmen kĂŒnftig konsequent unter Strafe zu stellen. Nur sechs Prozent sprechen sich dagegen aus.
Besonders hoch ist die Zustimmung bei Frauen (93 Prozent), aber auch unter MĂ€nnern gibt es eine deutliche Mehrheit (84 Prozent). Ăber alle Altersgruppen hinweg stöĂt eine GesetzesverschĂ€rfung auf breite UnterstĂŒtzung, mit Zustimmungswerten zwischen 85 und 92 Prozent.

