ZugangsbeschrĂ€nkungen an Hochschulen weiter rĂŒcklĂ€ufig
23.06.2026 - 14:58:15 | dts-nachrichtenagentur.deDie bundesweite Quote der zugangsbeschrĂ€nkten StudiengĂ€nge liegt demnach bei 31,6 Prozent, was einem RĂŒckgang um 0,9 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders im Bachelor-Bereich ist die Quote mit 28,7 Prozent noch niedriger, sodass sich Studierende in sieben von zehn BachelorstudiengĂ€ngen unabhĂ€ngig von ihrer Abiturnote einschreiben können. Vor zehn Jahren war mit einem Anteil von 47,6 Prozent noch jeder zweite Bachelor-Studiengang zugangsbeschrĂ€nkt.
In Berlin (53,5 Prozent) und Baden-WĂŒrttemberg (46,2 Prozent) gibt es die höchsten Anteile an zugangsbeschrĂ€nkten StudiengĂ€ngen, wĂ€hrend Hamburg einen deutlichen RĂŒckgang verzeichnete. Dort sank die Quote zugangsbeschrĂ€nkter Studienangebote in nur zwei Jahren von 62,4 auf 37,6 Prozent. In ThĂŒringen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz sind die Chancen auf einen Wunschstudienplatz am besten, da dort weniger als jeder fĂŒnfte Studiengang zugangsbeschrĂ€nkt ist.
"Der sogenannte Numerus Clausus verliert fĂŒr Studieninteressierte in Deutschland zunehmend an Bedeutung", sagte Cort-Denis Hachmeister vom CHE. Die Chancen, den Wunschstudiengang an der jeweiligen Wunschhochschule zu studieren, seien so gut wie nie zuvor. Selbst in bundesweit zugangsbeschrĂ€nkten WunschfĂ€chern wie Medizin oder Pharmazie verbessere sich das VerhĂ€ltnis von Bewerbern zu StudienplĂ€tzen zugunsten der Studierenden.
