Neue Erkenntnisse zum TÀter nach tödlicher Messerattacke in Berlin
Veröffentlicht am: 16.04.2025 um 07:17 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deDie Frau erlitt eine acht Zentimeter lange und vier Zentimeter tiefe Schnittwunde. AnschlieĂend versuchte der Bruder, die Blutung zu stillen. Bei der Festnahme widersetzte sich der Angreifer den Polizeibeamten heftig. Er trat gezielt, schrie lautstark und stieĂ mit dem Kopf gegen die Hand eines Beamten, der sich dabei einen Mittelhandknochen brach. Zudem beleidigte der Mann die EinsatzkrĂ€fte mehrfach. Er saĂ in dem Verfahren zunĂ€chst mehrere Monate in Untersuchungshaft. Wegen massiver Drohungen wĂ€hrend einer Gerichtsverhandlung im Dezember 2022 wurde der Haftbefehl spĂ€ter erneut vollstreckt. Im MĂ€rz 2023 folgte schlieĂlich das Urteil am Landgericht Chemnitz. Zuletzt stand der Mann unter BewĂ€hrungsaufsicht des Landgerichts Berlin. Weil er erneut straffĂ€llig geworden war, eine Arbeitsauflage nicht erfĂŒllte und als flĂŒchtig galt, beantragte die Staatsanwaltschaft Chemnitz im MĂ€rz 2025 den Widerruf der BewĂ€hrung sowie den Erlass eines Sicherungshaftbefehls. Der Syrer soll laut Polizei am Samstag einen 29-jĂ€hrigen Deutschen in einer U-Bahn mit einem KĂŒchenmesser niedergestochen und tödlich verletzt haben. Die MĂ€nner sollen zuvor in einem Zug der U12 im Berliner Westen in Streit geraten sein. Das Opfer verlieĂ noch die Bahn auf dem U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz in Charlottenburg, brach auf dem Bahnsteig zusammen und starb trotz Reanimationsversuchen. Der Angreifer wurde wenig spĂ€ter auf der StraĂe mehrmals von einem Polizisten angeschossen, weil er mit einem KĂŒchenmesser auf mehrere Beamte zugegangen sein soll. Er starb spĂ€ter in einem Krankenhaus.
