Trockenheit im Sommer 2020 steigert die SchÀden durch WaldbrÀnde
06.10.2020 - 10:57:25 | ad-hoc-news.de
Die in weiten Teilen des Bundesgebietes herrschende extreme Trockenheit wĂ€hrend der Sommermonate, hat zu einem Gesamtverlust von mehr als 314 Hektar durch WaldbrĂ€nde gefĂŒhrt. Diese Zahlen nannte das Bundesministerium fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft auf eine parlamentarische Anfrage der GrĂŒnen im Bundestag. Dabei gingen die Verluste zu groĂen Teilen auf sechs GroĂbrĂ€nde zurĂŒck, wie die âRheinische Postâ aus der Antwort des Landwirtschaftsministeriums zitiert. Das Ministerium verweist allerdings auch auf die VorlĂ€ufigkeit der genannten Zahlen. Die Gesamtbilanz des Jahres 2020 wird deutlich katastrophaler aussehen, befĂŒrchtet das Ministerium.
Als Grundlage der SchĂ€tzung dienen lediglich BrĂ€nde, bei denen WaldflĂ€chen mit mehr als 375 Metern KantenlĂ€nge vernichtet wurden. Die Experten gehen aber von einer deutlich höheren Anzahl an WaldbrĂ€nden aus. In der Summe werden die kleineren BrĂ€nde, die jetzt noch nicht erfasst sind, zu einer deutlichen Steigerung der vernichteten WaldflĂ€che fĂŒhren. Die derzeit erfassten sechs GroĂbrĂ€nde betrafen den Kreis Oder-Spree, den Kreis Vechta und Emsland, den Elbe-Elster-Kreis und die Kreise Birkenfeld und Kusel. Damit waren das Bundesland Brandenburg zweimal, das Land Rheinland-Pfalz zweimal und Niedersachsen zweimal betroffen.
In den letzten zwei DĂŒrreperioden im Jahr 2019 und 2020 wurden somit so viele WaldbrĂ€nde und WaldflĂ€chenverluste durch Feuer registriert, wie seit dem Rekordjahr 1992 nicht mehr. Im Jahr 2018 wurden im Jahresbericht des Landwirtschaftsministeriums insgesamt 1.708 BrĂ€nde mit einer GesamtflĂ€che von 2.350 Hektar gezĂ€hlt. Im Folgejahr ging die Anzahl der WaldbrĂ€nde zwar auf 1.523 zurĂŒck, die SchadensflĂ€che stieg dagegen auf 2.700 Hektar an.
Der grĂŒne Landwirtschaftsexperte Oliver Krischer sieht dies auch als Folge einer mangelnden AusrĂŒstung und Vorbereitung der ForstĂ€mter auf die sich verĂ€ndernden klimatischen VerhĂ€ltnisse. Es fehlt an Spezialmaschinen zur WaldbrandbekĂ€mpfung wie RĂ€umpanzer und Löschhubschrauber. Die Monokulturen wie sie in weiten Teilen vorherrschen, sind den klimatischen Herausforderungen nicht gewachsen. GroĂe WaldflĂ€chen sind ohnehin schon durch die DĂŒrre schwer vorgeschĂ€digt, so der grĂŒne Politiker in der âRheinischen Postâ. Der Umstieg auf eine naturnahe Bewirtschaftung ist auch der beste Schutz vor katastrophalen DĂŒrrefolgen.
Als Grundlage der SchĂ€tzung dienen lediglich BrĂ€nde, bei denen WaldflĂ€chen mit mehr als 375 Metern KantenlĂ€nge vernichtet wurden. Die Experten gehen aber von einer deutlich höheren Anzahl an WaldbrĂ€nden aus. In der Summe werden die kleineren BrĂ€nde, die jetzt noch nicht erfasst sind, zu einer deutlichen Steigerung der vernichteten WaldflĂ€che fĂŒhren. Die derzeit erfassten sechs GroĂbrĂ€nde betrafen den Kreis Oder-Spree, den Kreis Vechta und Emsland, den Elbe-Elster-Kreis und die Kreise Birkenfeld und Kusel. Damit waren das Bundesland Brandenburg zweimal, das Land Rheinland-Pfalz zweimal und Niedersachsen zweimal betroffen.
In den letzten zwei DĂŒrreperioden im Jahr 2019 und 2020 wurden somit so viele WaldbrĂ€nde und WaldflĂ€chenverluste durch Feuer registriert, wie seit dem Rekordjahr 1992 nicht mehr. Im Jahr 2018 wurden im Jahresbericht des Landwirtschaftsministeriums insgesamt 1.708 BrĂ€nde mit einer GesamtflĂ€che von 2.350 Hektar gezĂ€hlt. Im Folgejahr ging die Anzahl der WaldbrĂ€nde zwar auf 1.523 zurĂŒck, die SchadensflĂ€che stieg dagegen auf 2.700 Hektar an.
Der grĂŒne Landwirtschaftsexperte Oliver Krischer sieht dies auch als Folge einer mangelnden AusrĂŒstung und Vorbereitung der ForstĂ€mter auf die sich verĂ€ndernden klimatischen VerhĂ€ltnisse. Es fehlt an Spezialmaschinen zur WaldbrandbekĂ€mpfung wie RĂ€umpanzer und Löschhubschrauber. Die Monokulturen wie sie in weiten Teilen vorherrschen, sind den klimatischen Herausforderungen nicht gewachsen. GroĂe WaldflĂ€chen sind ohnehin schon durch die DĂŒrre schwer vorgeschĂ€digt, so der grĂŒne Politiker in der âRheinischen Postâ. Der Umstieg auf eine naturnahe Bewirtschaftung ist auch der beste Schutz vor katastrophalen DĂŒrrefolgen.
Redaktion ad-hoc-news.de, NeoMatrix
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