Rotes Kreuz fordert verpflichtenden Reanimationsunterricht
14.11.2025 - 00:00:00Die BundesĂ€rztekammer befĂŒrwortet das Vorhaben grundsĂ€tzlich ebenfalls. "Wesentlich ist, dass diese Kenntnisse nach dem Erwerb an weiterfĂŒhrenden Schulen regelmĂ€Ăig aufgefrischt werden", sagte PrĂ€sident Klaus Reinhardt der Zeitung. "Das gelingt in Deutschland zum Beispiel im Rahmen des FĂŒhrerscheinerwerbs. Es sollten aber auch andere Möglichkeiten in ErwĂ€gung gezogen werden, in denen der Erwerb oder die Auffrischung von Kenntnissen der Laien-Reanimation verpflichtend sind", mahnte Reinhardt. Ăber die Aufnahme des Themas in die LehrplĂ€ne entscheiden die einzelnen BundeslĂ€nder. Die Kultusministerkonferenz hatte bereits 2014 empfohlen, ab Jahrgangsstufe 7 jĂ€hrlich zwei Unterrichtsstunden zum Thema Wiederbelebung einzufĂŒhren. "Die Kultusministerkonferenz unterstĂŒtzt den Austausch guter Praxisbeispiele und begrĂŒĂt Initiativen, die eine stĂ€rkere Verbreitung voranbringen", sagte Simone Oldenburg (Linke), Vorsitzende der Bildungsministerkonferenz, der Zeitung. In Oldenburgs Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, wo sie Bildungsministerin ist, lĂ€uft dazu derzeit ein Modellprojekt.


