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Unterhaltungselektronik-Branche meldet UmsatzrĂŒckgĂ€nge

Veröffentlicht am: 27.08.2020 um 17:09 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Durch die Corona-Pandemie verstĂ€rken und beschleunigen sich die Verschiebungen in den MĂ€rkten fĂŒr Unterhaltungselektronik und der sogenannten Consumer Technology.

Spielkonsole, Illustration mit AI erstellt.
Spielkonsole, Illustration mit AI erstellt.
Auf der einen Seite bleiben die UmsĂ€tze mit Smartphones auf einem hohen Niveau stabil, und das Interesse der Verbraucher an neuen Technologien wie zum Beispiel Smart Watches und der Virtual Reality nimmt weiter stark zu. Auf der anderen Seite muss die klassische Unterhaltungselektronik aber zum wiederholten Male ein Umsatzminus verzeichnen. Dies ist das Ergebnis einer Trendstudie mit Namen "Zukunft der Consumer Technology" des IT-Branchenverbandes Bitkom, die am Donnerstag der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Demnach sieht Bitkom fĂŒr das laufende Jahr einen Smartphone-Umsatz in Höhe von 10,6 Milliarden Euro voraus. Das ist, verglichen mit dem Spitzenjahr 2019, ein geringfĂŒgiger RĂŒckgang um 0,9 Prozent. Die Menge der verkauften GerĂ€te geht demnach auf 19,7 Millionen Smartphones zurĂŒck. Im letzten Jahr waren es 21,9 Millionen GerĂ€te. Die durchschnittlichen Preise fĂŒr Smartphones steigen hingegen um gut zehn Prozent. In diesem Jahr werden die Verbraucher im Schnitt 539 Euro fĂŒr ein Smartphone ausgeben, das sind 50 Euro mehr als im Vorjahr.

Im Bereich der "klassischen" Unterhaltungselektronik, das sind zum Beispiel Fernseher, Digitalkameras, Hifi-Anlagen oder Spielekonsolen, werden die UmsĂ€tze im laufenden Jahr entsprechend der Prognose um sieben Prozent auf 8,2 Milliarden Euro zurĂŒckgehen. 2017 betrug der Umsatz in diesem Markt noch zehn Milliarden Euro. FernsehgerĂ€te stellen mit einem Anteil von 40 Prozent immer noch das grĂ¶ĂŸte Einzelsegment dar. 2020 wird sich der Umsatz mit Fernsehern laut Bitkom-Analyse auf voraussichtlich 3,2 Milliarden Euro belaufen, was einem Minus von 11,9 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr entspricht. Die Zahl der verkauften Fernseher wird mit einem Minus von acht Prozent fĂŒr das Jahr 2020 ebenfalls zurĂŒckgehen. Durchschnittlich werden die Verbraucher laut Bitkom 548 Euro fĂŒr ein FernsehgerĂ€t ausgeben, im Jahr 2018 waren es noch 600 Euro.

Im Gegensatz zum allgemeinen AbwĂ€rtstrend im gesamten Markt entwickelt sich der Umsatz mit Spielkonsolen positiv. 515 Millionen Euro werden in diesem Jahr voraussichtlich mit diesen GerĂ€ten eingenommen werden, das ist eine Steigerung um 7,1 Prozent. FĂŒr das Segment der sogenannten sonstigen Unterhaltungselektronik prognostiziert Bitkom ein Umsatzwachstum von 3,5 Prozent. Hier sollen in diesem Jahr 2,5 Milliarden Euro umgesetzt werden. In diesem Bereich verstĂ€rkt sich besonders die Nachfrage nach Kopfhörern und mobilen Headsets.

 

Redaktion ad-hoc-news.de, RSM

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