PrĂ€mien-Debatte nach WM-Titel: UnterstĂŒtzung fĂŒr Schröder
31.10.2023 - 07:50:24In der Debatte um die PrĂ€mie fĂŒr den Titel bei der Basketball-WM können die BrĂŒder Franz Wagner und Moritz Wagner die Erwartung von KapitĂ€n Dennis Schröder nachvollziehen.
«Ich verstehe den Punkt», sagte Moritz Wagner der Deutschen Presse-Agentur am Rande des AuswĂ€rtsspiels seiner Orlando Magic bei den Los Angeles Lakers. «Ich wĂŒrde diesen Erfolg ungern limitieren auf einen finanziellen Wert, dafĂŒr spielt man ja nicht. Gleichzeitig ist es schon schöner, wenn man weiĂ, dass man wertgeschĂ€tzt wird auf eine gewisse Art und Weise und ich denke, da haben wir gemeinsam als deutscher Basketball noch viel Arbeit vor uns», sagte der Ă€ltere der beiden Berliner.Â
Franz Wagner, der bei der WM nach Schröder zweitbeste Spieler im deutschen Team, sagte nach der 103:106-Niederlage von Orlando bei den Lakers: «Da kann man auf jeden Fall dran arbeiten. Ich bin da nicht so erfahren, muss ich sagen. Ich glaube, wir werden da eine Lösung finden als Verband und als Team.»
FĂŒr den sensationellen WM-Triumph Anfang September in Manila stehen laut Medienberichten 16.000 Euro pro Spieler im Raum, was zu Verstimmungen unter den Basketballern gesorgt haben soll. Schröder hatte der «Braunschweiger Zeitung» in der vergangenen Woche gesagt: «Wir wollen einfach nur die WertschĂ€tzung haben, dass wir alle zusammen als Team, und natĂŒrlich jeder einzelne Spieler, den Sommer opfert, um fĂŒr die Nationalmannschaft zu spielen, den Adler auf der Brust zu tragen.» Der 30-JĂ€hrige von den Toronto Raptors hatte ergĂ€nzt: «Ich glaube, das sollte und wird auch von der Federation gut wertgeschĂ€tzt werden. Das wĂ€re schon cool.»


