Bundesliga, Werder Bremen

Füllkrug nicht mehr in Bremen - Transfer nach Dortmund steht bevor

31.08.2023 - 14:31:49

Bei Werder Bremen geht es kurz dem Ende der Transferperiode turbulent zu. In Niclas Füllkrug steht der wichtigste Spieler vor einem Wechsel zu Borussia Dortmund. Doch es tut sich noch mehr.

Der Wechsel von Werder Bremens Nationalstürmer Niclas Füllkrug zu Borussia Dortmund steht unmittelbar bevor. Der 30 Jahre alte Angreifer nahm schon nicht mehr am Training der Norddeutschen teil.

«Wir sind bezüglich Niclas mit einem Verein im Austausch und haben da auch weitgehend Einigung erzielt. Es sind noch ein paar Details zu klären. Daher möchte ich noch keinen Namen nennen», sagte Bremens Fußball-Chef Clemens Fritz. «Es ist eine Option, die für alle Seiten passt.»

Ablöse von 15 Millionen Euro im Raum

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll Füllkrug in Dortmund einen Dreijahresvertrag erhalten. Im Raum steht eine Ablösesumme von rund 15 Millionen Euro, Füllkrug soll heute den Medizincheck beim Vizemeister absolvieren. Er gehe von einer Einigung im Laufe des Tages aus, sagte Fritz.

Beim BVB gibt es auf der Mittelstürmer-Position auch deshalb Bedarf, weil Angreifer Sébastien Haller Anfang 2024 für die Elfenbeinküste beim Afrika-Cup spielen will und den Dortmundern damit längere Zeit nicht zur Verfügung stehen wird. Füllkrug könnte in Dortmund in der Champions League spielen und sich davon bessere Chancen auf eine Nominierung für die Heim-EM im kommenden Jahr erhoffen.

Sobald der Wechsel über die Bühne gegangen ist, wollen die Bremer einen neuen Stürmer präsentieren. «Es gibt den einen klaren Favoriten. Es sind drei, vier Leute, mit denen wir uns insgesamt beschäftigen. Jetzt müssen wir schauen, was wir umsetzen können», sagte Fritz.

Bei der Suche nach einem neuen Linksverteidiger ist Werder schon weiter. Olivier Deman von Cercle Brügge steht vor einem Wechsel an die Weser. Der 23 Jahre alte Nationalspieler Belgiens absolvierte am Donnerstag bereits den Medizincheck und soll zeitnah einen Vertrag unterschreiben.

@ dpa.de

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