1:1 in Freiburg: Mainz klettert auf einen Nichtabstiegsplatz
21.04.2024 - 21:26:38 | dpa.de
Der FSV Mainz 05 ist in der FuĂball-Bundesliga dank eines Remis beim SC Freiburg auf einen Nichtabstiegsplatz geklettert. Beim 1:1 (1:1) im Breisgau bewiesen die Rheinhessen Moral und erkĂ€mpften sich nach einem frĂŒhen RĂŒckstand durch Michael Gregoritsch (6.) zumindest noch einen Punkt. Diesen stellte vor 34.300 Zuschauern Jonathan Burkardt mit seinem Tor in der 40. Minute sicher.Â
Das Team von Trainer Bo Henriksen muss zwar weiter auf den ersten AuswĂ€rtssieg seit dem 1. April 2023 warten. Mit 27 Punkten ĂŒberholten die Mainzer aber den punktgleichen VfL Bochum und ĂŒbernahmen aufgrund der besseren Tordifferenz den 15. Tabellenplatz, der am Ende zum Klassenerhalt reichen wĂŒrde.
Der Sport-Club trĂ€umt indes weiter von der dritten Europapokal-Teilnahme nacheinander. Denn der siebte Platz, auf dem die Freiburger nach 30 Spieltagen liegen, wĂŒrde zur Teilnahme an den Playoffs der Conference League berechtigen - vorausgesetzt der neue deutsche Meister Bayer Leverkusen gewinnt Ende Mai auch das Endspiel im DFB-Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern.Â
ScharmĂŒtzel der Trainer an der Seitenlinie
Die Hoffnungen der Freiburger schĂŒrte Gregoritsch, der nach einer Flanke von Ritsu Doan per Kopf traf. Das Ende der Heimflaute lĂ€sst aber weiter auf sich warten. Inzwischen haben die Freiburger seit sechs Liga-Spielen zu Hause nicht mehr gewonnen. Auch GĂ€ste-Coach Henriksen hatte das Ende einer Negativserie angepeilt. «Wir haben auswĂ€rts lange nicht gewonnen. Aber irgendwann reiĂt jede Serie», hatte der DĂ€ne im Vorfeld gesagt.Â
Doch schon in der Anfangsphase geriet dieses Vorhaben in Gefahr. Der erste erfolgreiche Angriff, den Gregoritsch verwertete, und ein von Robin Zentner vereitelter Konter nach einer halben Stunde waren vor dem Seitenwechsel die einzigen gefÀhrlichen Offensivaktionen der Freiburger, die anlÀsslich ihres 120-jÀhrigen JubilÀums in einem Sondertrikot aufliefen.
Das weitaus emotionalere Duell spielte sich derweil an der Seitenlinie ab. Immer wieder lieferten sich Christian Streich und Henriksen lautstarke Diskussionen. Freiburgs Trainer warf seinem GegenĂŒber einige Male deutlich hörbar vor, ihn zu provozieren. Schiedsrichter Assistent Florian BadstĂŒbner musste mehrfach schlichtend eingreifen.
Punkteteilung im Breisgau
Seine Spieler mĂŒssten eine «hundertprozentige PrĂ€senz» zeigen, hatte Streich gefordert. Jedoch liefen seine SchĂŒtzlinge meist nur hinterher und gerieten gegen griffig auftretende GĂ€ste immer stĂ€rker unter Druck. Der Ausgleich schien nur noch eine Frage der Zeit. Und kurz vor dem Seitenwechsel war es dann so weit: Burkardt erzielte das verdiente 1:1.
Zehn Minuten nach Wiederbeginn reagierte Streich und brachte unter anderem Kreativspieler Merlin Röhl. Der 21-JĂ€hrige sorgte fĂŒr Entlastung. Gregoritsch zielte nach einem Röhl-Zuspiel jedoch zu ungenau (58.). Die Hausherren erarbeiteten sich jetzt immer wieder FreistöĂe aus dem Halbfeld. Einen zweiten Torerfolg brachten aber auch diese nicht mehr ein. Am engsten wurde es nach einem Kopfball von Lukas KĂŒbler (63.).
Die Mainzer schafften es anders als im ersten Durchgang nicht mehr, die Hausherren in die Bredouille zu bringen. Wenn es mal gefĂ€hrlich wurde, dann bekamen die Freiburger immer noch ein Bein dazwischen.Â
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