JesĂșs de Miguel stirbt mit 30 nach Foul in Spanien
Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 10:17 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDas Spiel endete beim Stand von 2:2
- JesĂșs de Miguel starb im Alter von 30 Jahren um 8.00 Uhr.
- Der Zusammenprall ereignete sich in der Nachspielzeit kurz hinter der Mittellinie.
- Torwart JesĂșs Owono vom FC Andorra erhielt fĂŒr die Aktion die Rote Karte.
JesĂșs de Miguel stirbt nach Zusammenprall im Zweitligaspiel
Der spanische FuĂballprofi JesĂșs de Miguel von CD Teneriffa ist nach einem harten Foul und einem Herzstillstand gestorben. Der 30 Jahre alte StĂŒrmer starb um 8.00 Uhr, nachdem sich sein neurologischer Zustand in der Nacht verschlechtert hatte.
Torwart sieht sofort die Rote Karte
Der Zwischenfall ereignete sich in der Nachspielzeit der Partie gegen den FC Andorra kurz hinter der Mittellinie. JesĂșs Owono war aus seinem Tor herausgesprintet und hatte de Miguel bei hohem Tempo gefoult.
Der Teneriffa-StĂŒrmer erlitt bei dem heftigen Zusammenprall offensichtlich Verletzungen am Kopf und krĂŒmmte sich zunĂ€chst vor Schmerzen. Auf dem Weg ins Krankenhaus mussten RettungskrĂ€fte ihn wiederbeleben; anschlieĂend atmete er selbststĂ€ndig, blieb aber bewusstlos.
Schiedsrichter bricht die Partie ab
Der Schlussmann des FC Andorra erhielt fĂŒr die ĂŒberharte Aktion sofort die Rote Karte. Die Spieler beider Mannschaften wirkten angesichts des verletzten Profis erschĂŒttert, der Schiedsrichter brach die Begegnung beim Stand von 2:2 ab.
Club bittet um Schutz der Familie
CD Teneriffa hatte zunĂ€chst mitgeteilt, de Miguels Zustand sei ernst, aber stabil. Am Morgen meldete der Verein eine neurologische Verschlechterung, gut vier Stunden spĂ€ter folgte die Nachricht vom Tod des StĂŒrmers.
Der Club erklĂ€rte, es gebe keine tröstenden Worte und nichts könne die unermessliche Trauer lindern. Zugleich stellte sich CD Teneriffa an die Seite der Familie und bat um gröĂtmögliche Achtung ihrer PrivatsphĂ€re.
Andorra spricht sein Beileid aus
Der FC Andorra Ă€uĂerte sein MitgefĂŒhl fĂŒr die Familie, die WeggefĂ€hrten und Freunde des Spielers sowie fĂŒr CD Teneriffa. Der Verein sprach von tiefer ErschĂŒtterung und verabschiedete de Miguel mit den Worten: âRuhe in Frieden.â
Der Tod von JesĂșs de Miguel lenkt den Blick auf die besonderen Risiken von ZusammenstöĂen im FuĂball. Auch wenn der Sport durch Regeln, medizinische Betreuung und Schiedsrichterentscheidungen auf schwere Verletzungen reagieren kann, lassen sich UnfĂ€lle bei hohem Tempo nie vollstĂ€ndig ausschlieĂen.
Besonders kritisch sind Situationen, in denen ein Torwart weit aus seinem Strafraum herauslĂ€uft und mit einem angreifenden Spieler kollidiert. Die Rote Karte gegen JesĂșs Owono zeigt, dass der Schiedsrichter die Aktion unmittelbar als ĂŒberhart bewertete. Ob sich aus dem Vorfall weitere sportrechtliche oder organisatorische Konsequenzen ergeben, ist zunĂ€chst offen.
Folgen fĂŒr Verein und Wettbewerb
FĂŒr CD Teneriffa und die Familie des Spielers steht zunĂ€chst die Trauer im Mittelpunkt. Der abgebrochene Spielstand von 2:2 dĂŒrfte zudem Fragen zur sportlichen Wertung und zur Fortsetzung der Partie aufwerfen. Solche Entscheidungen liegen beim zustĂ€ndigen Verband und werden getrennt von der medizinischen und persönlichen Tragödie behandelt.
FĂŒr Zuschauer und Spieler unterstreicht der Fall, wie schnell eine gewöhnliche Spielsituation in einen lebensbedrohlichen Notfall umschlagen kann. Die Reaktionen beider Vereine machen zugleich deutlich, dass neben der Bewertung des Fouls vor allem der Schutz der Angehörigen und die medizinische Versorgung im Mittelpunkt stehen.
FOCUS online: âSchock in Spanien: FuĂballer mit Herzstillstand nach Foulâ (03.11.2026)
Der Beitrag bestĂ€tige den schweren Zusammenprall, den Herzstillstand und die zunĂ€chst gemeldete Verschlechterung des Zustands. Anders als die spĂ€tere Mitteilung des Vereins habe er noch ĂŒber den laufenden medizinischen Notfall berichtet; der Tod de Miguels sei darin noch nicht enthalten.
