Bundesliga, Werder Bremen

Füllkrug und BVB offenbar über Transfer einig

31.08.2023 - 09:47:16

Solange das Transferfenster offen ist, ist ein Abschied von Nationalspieler Füllkrug aus Bremen eine Sorge vieler Werder-Fans. Einem Bericht zufolge hat sich der 30-Jährige mit dem BVB geeinigt.

Niclas Füllkrug steht einem Medienbericht zufolge kurz vor einem Wechsel zu Borussia Dortmund. Der Fußball-Nationalspieler von Werder Bremen und der BVB sollen sich bereits geeinigt haben, wie die «WAZ» meldete.

Dem Bericht zufolge soll Füllkrug beim Vizemeister einen Dreijahresvertrag erhalten. Eine Einigung zwischen Werder und Dortmund gebe es allerdings noch nicht. Im Raum stehe eine Ablösesumme von 15 Millionen Euro.

Vertrag in Bremen noch bis 2025

Am Tag zuvor hatten die «Ruhr Nachrichten» und das Portal «Deichstube» bereits von Gedankenspielen beim BVB berichtet, den Angreifer nach Dortmund zu holen. Auch «Bild» und «Kicker» berichteten über das Dortmunder Interesse an dem 30 Jahre alten WM-Teilnehmer, dessen Vertrag in Bremen noch bis zum 30. Juni 2025 gilt.

Beim BVB gibt es auf der Mittelstürmer-Position auch deshalb Bedarf, weil Angreifer Sébastien Haller Anfang 2024 für die Elfenbeinküste beim Afrika-Cup spielen will und den Dortmundern damit längere Zeit nicht zur Verfügung stehen wird. Füllkrug könnte in Dortmund in der Champions League spielen und sich davon bessere Chancen auf eine Nominierung für die Heim-EM im kommenden Jahr erhoffen.

Flick äußert sich wohlwollend

Bundestrainer Hansi Flick hat sich wohlwollend zu einem möglichen Wechsel Füllkrugs geäußert. «Dass er von seiner Persönlichkeit, von seiner Qualität dem Verein auch helfen kann, ist ohne Frage», sagte der Bundestrainer. 

Flick deutete im Rahmen der Kader-Bekanntgabe für die anstehenden Länderspiele gegen Japan und Frankreich an, dass Füllkrug auch noch andere Optionen habe. «Die Auswahl, die er hatte oder hat, die ist so in der Form schon gut. Letztendlich muss er auch für sich entscheiden, wo habe ich die Chance auch zu spielen, wo fühle ich mich wohl, welcher Verein passt zu mir», sagte der 58-Jährige. 

@ dpa.de

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