Wahl-Statuten, Ceferin

Wahl-Statuten abgesegnet: UEFA-Boss Ceferin könnte bleiben

Veröffentlicht am: 08.02.2024 um 12:48 Uhr | dpa.de

UEFA-PrÀsident Aleksander Ceferin könnte bis 2031 im Amt bleiben. Der UEFA-Kongress segnet entsprechende StatutenÀnderungen ab. So viel Widerstand gab es.

Möchte 2027 als UEFA-Boss aufhören: Aleksander Ceferin. - Bild: Christophe Ena/AP
Möchte 2027 als UEFA-Boss aufhören: Aleksander Ceferin. - Bild: Christophe Ena/AP

Der Weg fĂŒr Aleksander Ceferin zu einer noch lĂ€ngeren Amtszeit als PrĂ€sident der EuropĂ€ischen Fußball-Union ist frei. Der UEFA-Kongress stimmte en bloc fĂŒr mehrere StatutenĂ€nderungen.

Eine davon ermöglicht Ceferin, der seit September 2016 im Amt ist, im Jahr 2027 erneut gewĂ€hlt werden zu können. In den UEFA-Statuten ist eine AmtszeitbeschrĂ€nkung von zwölf Jahren verankert. Weil Ceferin seine erste Amtszeit aber vom damals gesperrten Michel Platini ĂŒbernahm, zĂ€hlt diese nach der Anpassung am Donnerstag nicht mehr mit.

Auch DFB fĂŒr StatutenĂ€nderung

Der Deutsche Fußball-Bund hatte die StatutenĂ€nderung unterstĂŒtzt. Beim Kongress stimmten bei einer Enthaltung nur drei von 55 NationalverbĂ€nden gegen eine Abstimmung en bloc. Dadurch gab es keine tiefer gehende Debatte ĂŒber die Statuten. Die Änderungen selbst wurden mit großer Mehrheit angenommen.

Die UEFA beruft sich nach dpa-Informationen vor allem auf ein Rechtsgutachten, demzufolge die bisherige Formulierung der Statuten nicht mit Schweizer Recht vereinbar gewesen sei. Der Dachverband hat seinen Sitz in Nyon.

Ceferin hat bislang nicht bekannt gegeben, ob er in drei Jahren erneut antreten wird. Im vergangenen Jahr war er per Akklamation im Amt bestÀtigt worden.

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