Handball-Frauen, Sieg

Handball-Frauen bejubeln Sieg in DĂ€nemark

12.04.2025 - 15:13:52

Die deutschen Handball-Frauen liefern in DĂ€nemark eine starke Vorstellung ab und belohnen sich mit einem wichtigen Erfolgserlebnis.

Deutschlands Handballerinnen haben auf dem Weg zur Heim-WM das erste Erfolgserlebnis in diesem Jahr gefeiert und sich viel Selbstvertrauen geholt. Das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch gewann in Aabenraa gegen den EM-Zweiten DÀnemark mit 29:26 (13:15) und zeigte dabei vor allem nach der Pause eine starke Leistung. 

«Das fĂŒhlt sich natĂŒrlich gut an, weil es auch eine Belohnung fĂŒr die Mannschaft ist. Wir sind schwer ins Spiel gekommen und haben uns selbst daraus gearbeitet», sagte Gaugisch und ergĂ€nzte: «Wir gehen jetzt mit einem positiven GefĂŒhl auseinander.»

Das erste Duell am Mittwoch in Hamburg hatte die DHB-Auswahl noch mit 31:33 verloren. Zuvor hatte es im MĂ€rz zwei knappe Niederlagen gegen den Olympia-Zweiten Frankreich gegeben. FĂŒr die deutsche Mannschaft geht die Vorbereitung auf die TitelkĂ€mpfe vom 26. November bis 14. Dezember im September mit zwei LĂ€nderspielen gegen die Niederlande weiter.

Viele Fehler und Unkonzentriertheiten im deutschen Spiel

Vor 2.700 Zuschauern waren die RĂŒckraumspielerinnen Viola Leuchter und Alina Grijseels mit jeweils sieben Toren beste Werferinnen fĂŒr das DHB-Team, bei dem sich nach einem konzentrierten Beginn zunĂ€chst einige Fehler einschlichen. 

Das nutzten die DĂ€ninnen nach einer Viertelstunde zur Vier-Tore-FĂŒhrung (9:5), auf die Gaugisch mit der ersten Auszeit reagierte. «Wir brauchen hinten mehr Galligkeit und vorn mehr Tiefe», forderte der Bundestrainer lautstark.

Einzig Torfrau Katharina Filter prĂ€sentierte sich schon in dieser Phase erneut als zuverlĂ€ssiger RĂŒckhalt und hatte mit sechs Paraden in der ersten Halbzeit großen Anteil daran, dass die DHB-Auswahl bis zur Pause auf zwei Tore herankam. 

Steigerung nach dem Wechsel

Die deutsche Mannschaft kam mit frischem Elan aus der Kabine und schaffte nach 40 Minuten beim 19:19 erstmals wieder den Gleichstand. Sowohl im Angriff wie in der Abwehr war eine deutliche Steigerung zu erkennen, fĂŒr die sich der EM-Sechste vier Minuten vor Schluss mit einer Zwei-Tore-FĂŒhrung belohnte. 

Als Filter dann auch noch einen Siebenmeter parierte, war der Weg zum lange ersehnten und am Ende ausgelassen bejubelten Erfolg ĂŒber einen Top-Gegner endgĂŒltig frei. «Es ist mega, dass wir das geschafft haben. Darauf haben wir lange hingearbeitet. Deshalb tut es gut, dass es heute geklappt hat», sagte Leuchter.

@ dpa.de