Sieg gegen Slowenien: Handballerinnen lösen EM-Ticket
08.03.2026 - 17:01:40 | dpa.deMit einem Gala-Auftritt gegen Slowenien haben Deutschlands Handballerinnen vorzeitig das EM-Ticket gelöst und im ersten Heimspiel seit dem WM-Silber fĂŒr Party-Stimmung bei den Fans gesorgt. Vor 3.791 Zuschauern im ausverkauften Heidelberger SNP Dome lieferte die DHB-Auswahl beim ungefĂ€hrdeten 33:18 (18:8)-Sieg eine ĂŒberzeugende Vorstellung ab und kann nun in Ruhe fĂŒr die Endrunde planen.
Beste deutsche Werferinnen beim ungefĂ€hrdeten Start-Ziel-Sieg waren KapitĂ€nin Antje Döll und Nina Engel mit jeweils fĂŒnf Toren. Vor den abschlieĂenden Qualifikationsspielen am 8. April in Nordmazedonien und 12. April in Hamm gegen Belgien fĂŒhrt das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch die Gruppe 3 mit 8:0 Punkten uneinholbar an. Die EM steigt vom 3. bis 20. Dezember in Polen, RumĂ€nien, Tschechien, der Slowakei und der TĂŒrkei.
JubilĂ€um fĂŒr RĂŒckraum-Ass Vogel Â
Das deutsche Team legte einen perfekten Start hin, den Jubilarin Emily Vogel in ihrem 150. LĂ€nderspiel mit dem ersten Treffer einleitete. «Ich trage den Adler voller Stolz auf der Brust und bin nach wie vor happy, dieses Trikot anzuhaben», sagte die 27-JĂ€hrige vor dem Anpfiff.Â
Nach einem schnellen 3:0 (4. Minute) war Deutschland Mitte der ersten Halbzeit beim 12:3 bereits auf neun Tore enteilt. Vor allem Engel, die im Sommer vom Bundesligisten HSG Bensheim/Auerbach nach RumĂ€nien zu CS Gloria Bistrita wechselt, zeichnete sich als sichere Vollstreckerin aus dem RĂŒckraum aus.
DHB-Auswahl ungefÀhrdet
Schon zur Pause war die Partie angesichts eines Zehn-Tore-Polsters entschieden. «Wir wollten zeigen, dass das WM-Fieber noch in uns steckt. Das ist uns bestens gelungen», stellte KapitÀnin Antje Döll fest. Auch Sportvorstand Ingo Meckes war mit dem schwungvollen Auftritt zufrieden: «Das war sehr souverÀn und genau so, wie wir uns das vorgestellt haben.»
Und das, obwohl Gaugisch einige Stammspielerinnen ĂŒber weite Strecken der einseitigen Partie schonte. Auch eine kurze SchwĂ€chephase nach Wiederbeginn, als die Sloweninnen mit einem 4:1-Lauf etwas verkĂŒrzen konnten, brachte den WM-Zweiten nicht aus dem Rhythmus. In der Schlussphase zog der Favorit das Tempo noch einmal an und am Ende sogar auf 15 Tore davon.
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