Deutschland, Hauptrunde

Deutschland in Hauptrunde zunÀchst gegen Island

16.01.2024 - 22:17:51

In der EM-Hauptrunde wartet auf die deutschen Handballer gleich ein dicker Brocken: Island. FĂŒr Trainer Alfred Gislason ist das ein besonderes Duell. Vizeeuropameister Spanien ist schon raus.

  • Aron Palmarsson und Island treffen in der Hauptrunde auf Deutschland. - Foto: Sven Hoppe/dpa

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  • Mitfavorit Spanien fliegt nach einem Unentschieden gegen Österreich sensationell aus dem Turnier. - Foto: Uwe Anspach/dpa

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  • Mario Sostaric und Kroatien stehen in der Hauptrunde. - Foto: Uwe Anspach/dpa

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Aron Palmarsson und Island treffen in der Hauptrunde auf Deutschland. - Foto: Sven Hoppe/dpaMitfavorit Spanien fliegt nach einem Unentschieden gegen Österreich sensationell aus dem Turnier. - Foto: Uwe Anspach/dpaMario Sostaric und Kroatien stehen in der Hauptrunde. - Foto: Uwe Anspach/dpa

Die deutschen Handballer bekommen es zum Auftakt in ihrer EM-Hauptrunde mit Island zu tun. Die Mannschaft um den frĂŒheren Kieler Aron Palmarsson trifft in Köln auf den Endrundengastgeber, der vom IslĂ€nder Alfred Gislason betreut wird.

Palmarsson & Co. mussten sich in ihrem letzten Gruppenspiel in MĂŒnchen vor 12.128 Zuschauern in der Olympiahalle den ĂŒberraschend starken Ungarn mit 25:33 (13:15) geschlagen geben.

Deutschland kassierte nach zwei Startsiegen beim 30:33 (15:17) gegen Olympiasieger Frankreich den ersten DĂ€mpfer und wurde Gruppenzweiter. Gislasons Team geht ohne Pluspunkt in die Hauptrunde. Die ersten Zwei der Sechsergruppe lösen das Ticket fĂŒr die Vorschlussrunde.

Mitfavorit Spanien sensationell raus

Kroatien um Bundesligastar Domagoj Duvnjak vom THW Kiel bezwang RumĂ€nien mit 31:25 (16:12) und sicherte sich den Gruppensieg vor den Österreichern, die mit einem packenden 33:33 (17:15) gegen Spanien den Vizeeuropameister sensationell vorzeitig aus dem Turnier warfen.

Die IslĂ€nder, Gewinner von EM-Bronze 2010, machten sich anfangs mit vielen Unkonzentriertheiten selbst das Leben schwer. Die mit einigen U21-Vizeweltmeistern gespickten Ungarn nutzten das eiskalt aus, setzten sich spĂ€ter komfortabel ab (26:18/48. Minute) und brachten den Erfolg souverĂ€n ĂŒber die Zeit.

Der dreimalige Vize-Europameister Kroatien löste seine Aufgabe gegen den Gruppenletzten RumÀnien nach einigen Anlaufschwierigkeiten letztendlich souverÀn und konnte bei seinem Erfolg sogar noch KrÀfte sparen.

Duvnjak kam erst in der Schlussphase zum Einsatz, als die Partie lĂ€ngst entschieden war und der Hauptrunden-Einzug bereits feststand. Zuvor fiel der 35-jĂ€hrige RĂŒckraumspieler hauptsĂ€chlich als Motivator an der Seitenlinie auf. Als bester Werfer der Kroaten glĂ€nzte Luka Klarica mit sieben Treffern.

@ dpa.de