Stunden, Verstappen

Drei Stunden spÀter: Verstappen verliert Katar-Pole

30.11.2024 - 23:37:39 | dpa.de

Es lÀuft erst nicht gut, Platz acht im Sprint. Dann rast der Weltmeister zur Pole. Dabei bleibt es aber auch nicht.

  • Er gewinnt den letzten Sprint in diesem Jahr. - Foto: Darko Bandic/AP/dpa
  • Die Pole fĂŒr den Champion - Foto: Altaf Qadri/AP POOL/dpa
Er gewinnt den letzten Sprint in diesem Jahr.  - Foto: Darko Bandic/AP/dpa Die Pole fĂŒr den Champion - Foto: Altaf Qadri/AP POOL/dpa

Die Freude ĂŒber die erste Pole Position nach fast einem halben Jahr war weit nach Mitternacht in Katar bei Max Verstappen schon wieder dahin. Der alte und neue Formel-1-Weltmeister ist von den Rennkommissaren des Großen Preises auf dem Lusail International Circuit um einen Platz strafversetzt worden. Er muss den besten Startplatz fĂŒr das Rennen an diesem Sonntag (17.00 Uhr MEZ/Sky) damit George Russell von Mercedes ĂŒberlassen. Verstappen, der Russell um 55 Tausendstelsekunden geschlagen hatte, wird von Position zwei loslegen. 

Verstappen war unnötig langsam unterwegs

Damit setzte sich das Auf und Ab im Emirat fĂŒr den viermaligen Champion fort. Nach einem enttĂ€uschenden Sprintrennen am Samstag mit Rang acht war er in der K.o.-Ausscheidung fĂŒr das vorletzte Saisonrennen auf Platz eins gerast - auch zur eigenen Überraschung. «Was fĂŒr eine Kehrtwende», hatte Verstappen jubelnd an den Red-Bull-Kommandostand gefunkt: «VerrĂŒckt, damit hatte ich auch nicht gerechnet.» Seine bisher letzten Pole hatte der 27 Jahre alte NiederlĂ€nder Anfang Juli in Spielberg geschafft. 

Dass es dabei nun auch bleibt, lag an Verstappens Fahrverhalten wÀhrend einer sogenannten Cool-down-Runde in der entscheidenden Phase des Qualifyings. Dabei war Verstappen nach Meinung der Rennkommissare unnötig langsam unterwegs gewesen. 

Hinter der ersten Reihe gibt es durch die Verstappen-Strafe keine VerĂ€nderungen. Lando Norris und Teamkollege Oscar Piastri stehen auf den StartplĂ€tzen drei und vier. Charles Leclcerc und Carlos Sainz von McLaren-Verfolger Ferrari waren in der Qualifikation nicht ĂŒber die PlĂ€tze fĂŒnf und sieben hinausgekommen - ein klarer Nachteil im Kampf um den Team-Titel. 

Im Klassement fĂŒhrt McLaren mit 30 Punkten Vorsprung auf Ferrari - auch dank des Zweifacherfolgs im Sprintrennen von Katar. Im letzten seiner Art in diesem Jahr ĂŒber 100 Kilometer hatte Norris seinen Teamkollegen als Dank fĂŒr dessen Helferdienste in Brasilien auf den letzten Metern noch gewinnen lassen. 

Platz eins und zwei und die schnellste Rennrunde wĂŒrden an diesem Sonntag im Hauptrennen noch mal 44 Punkte bringen, dasselbe gilt fĂŒr das Finale am nĂ€chsten Sonntag in Abu Dhabi. Heißt: So viele ZĂ€hler - 44 - Vorsprung braucht McLaren bei einem Sieg, wenn sich das Team in Katar den Konstrukteurs-Titel vorzeitig sichern will, ohne Sieg sind 45 nötig, da es derzeit 5:5 nach Siegen steht, Ferrari aber deutlich weniger zweite PlĂ€tze hat. Titelverteidiger Red Bull hat auf Platz drei der Konstrukteurswertung 67 Punkte RĂŒckstand auf McLaren. 

Pérez' peinlicher Moment in der Boxengasse

Das liegt vor allem an Sergio PĂ©rez, der im Sprint Letzter wurde und fĂŒr eine kuriose Szene gesorgt hatte, als er beim Start aus der Boxengasse genau dort vom argentinischen Williams-Fahrer ĂŒberrumpelt und ĂŒberholt worden war. Weil ohnehin nichts mehr ging, nahm Red Bull noch mal ein paar VerĂ€nderungen am Wagen des Mexikaners bei einem Boxenstopp vor, die Verstappen im Qualifying zunĂ€chst den Weg auf die Pole ebneten, ehe er sich dann doch nur mit Rang zwei zufriedengeben musste.

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