Kollege, Verstappen

Neuer Kollege fĂŒr Verstappen: Aus fĂŒr PĂ©rez bei Red Bull

18.12.2024 - 18:22:30

Weltmeister Max Verstappen bekommt einen neuen Teampartner. FĂŒr den Mexikaner Sergio PĂ©rez ist bei Red Bull Schluss. Seine Zukunft in der Formel 1 ist sehr fraglich.

  • FĂŒr Sergio PĂ©rez geht es bei Red Bull nicht weiter. - Foto: Altaf Qadri/AP

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  • Liam Lawson soll der neue Teamkollege von Max Verstappen werden. - Foto: Vincent Thian/AP/dpa

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FĂŒr Sergio PĂ©rez geht es bei Red Bull nicht weiter. - Foto: Altaf Qadri/APLiam Lawson soll der neue Teamkollege von Max Verstappen werden. - Foto: Vincent Thian/AP/dpa

Sergio PĂ©rez muss sein Cockpit beim Red Bull rĂ€umen. Die Formel-1-Karriere des 34 Jahre alten Mexikaners könnte damit beendet sein. Der Fahrer selbst gab die Entscheidung via X bekannt. «Nach vier unglaublichen Jahren haben sich Red Bull und Sergio PĂ©rez darauf geeinigt, kĂŒnftig getrennte Wege zu gehen», schrieb PĂ©rez. Red Bull teilte das Foto direkt im Anschluss.

Überraschend kommt die Trennung nicht mehr, auch wenn PĂ©rez ĂŒber Monate betont hatte, er werde seinem Vertrag entsprechend auch 2025 fĂŒr Red Bull fahren. «Es ist mir eine Ehre, in all diesen Jahren neben Max als Teamkollege gefahren zu sein und zu unserem Erfolg beigetragen zu haben», schrieb der Mexikaner.

Lawson soll folgen

Neuer Teamkollege von Serien-Weltmeister Max Verstappen soll der NeuseelĂ€nder Liam Lawson werden. Der 22-JĂ€hrige wĂŒrde wie einst Verstappen selbst und auch der ehemalige Erfolgspilot Sebastian Vettel von Red Bulls Zweitteam, das derzeit unter dem Namen Racing Bulls antritt, aufsteigen.

Lawson hatte wÀhrend der vergangenen Saison bei den Racing Bulls den Australier Daniel Ricciardo (35) abgelöst. Dort könnte im kommenden Jahr der 20 Jahre alte Franzose Isack Hadjar anstelle von Lawson fahren und seine Formel-1-Rennpremiere feiern. Er belegte in der Formel 2 in diesem Jahr den zweiten Gesamtrang. 

Zweite JahreshÀlfte gerÀt zum Debakel

Pérez erlebte nach starkem Start eine miserable zweite SaisonhÀlfte. Im Klassement kam der Vizeweltmeister von 2023 nur auf Platz acht. Er holte 152 Punkte, Weltmeister Verstappen 437. 

Die SchwÀche von Pérez kostete Red Bull die Titelverteidigung in der Konstrukteurswertung. Dort musste sich der Rennstall auf Platz drei McLaren und auch noch Ferrari geschlagen geben.

Pérez Chance auf 300 Grand Prix dahin

Begonnen hatte PĂ©rez' Formel-1-Karriere bei 2011 bei Sauber. Nach zwei Jahren wechselte er zu McLaren, blieb dort aber nur eine Saison. Ab 2014 startete PĂ©rez fĂŒr Force India. SpĂ€ter wurde das Team zu Racing Point. Ende 2020 verließ der Pilot aus Guadalajara den Rennstall Richtung Red Bull. 

Die Hoffnung auf 300 Grand Prix in der Motorsport-Königsklasse dĂŒrften fĂŒr PĂ©rez nun auch dahin sein. Nach 282 Grand Prix und seinem Aus in der zweiten Runde beim diesjĂ€hrigen Saisonfinale ist Schluss.

@ dpa.de