Vingegaard gewinnt Königsetappe - Evenepoel bricht ein
08.09.2023 - 18:10:28Nach einer Machtdemonstration seines Rennstalls Jumbo-Visma hat Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard aus DÀnemark die 13. Etappe der Vuelta am legendÀren Col du Tourmalet gewonnen.
Der bisherige Gesamtdritte Remco Evenepoel vom Team Soudal Quick-Step verlor etliche Minuten und damit wohl auch den Kampf um den Gesamtsieg bei der 78. Spanien-Rundfahrt. Hinter Vingegaard kamen bei dessen erstem Vuelta-Tagessieg dessen Teamkollegen Sepp Kuss (+30 Sekunden) und Primoz Roglic (+33) auf den PlĂ€tzen zwei und drei ins Ziel. Damit verteidigte der Amerikaner Kuss das Rote Trikot des GesamtfĂŒhrenden. Deutsche Fahrer spielten im 2115 Meter hoch gelegenen Ziel keine Rolle.
Evenepoel fĂ€llt zurĂŒck
Einen ganz bitteren Tag erlebte Belgiens Star Evenepoel, der schon weit vor dem Schlussanstieg aus dem Spitzenfeld fiel und damit wohl alle Chancen auf seinen zweiten Gesamtsieg bei der Vuelta nach 2022 verspielte. Auch der bisherige Gesamtsechste JoĂŁo Almeida vom Emirates-Team musste frĂŒh abreiĂen lassen. Marc Soler (Emirates), bislang Kuss' schĂ€rfster Verfolger im Gesamtklassement, verlor am Schlussanstieg die Top-Fahrer aus den Augen. Neuer Gesamtzweiter ist nun der Slowene Roglic mit einem RĂŒckstand von 1:37 Minuten. Dahinter folgt Vingegaard (+1:44), dessen Tochter Geburtstag hatte.
Am Samstag folgt die nĂ€chste schwere Bergetappe. Ăber 156,5 Kilometer geht es in der Grenzregion zwischen Spanien und Frankreich von Sauveterre-de-BĂ©arn nach Puerto de Belagua. Die ersten 50 Kilometer verlaufen noch flach, ehe die Profis auf den folgenden 100 ĂŒber vier Berge klettern mĂŒssen. Der Col HourcĂ©re und Puerto de Larrau zĂ€hlen zur schwersten Kategorie. Der Schlussanstieg weist auf einer LĂ€nge von 9,5 Kilometern durchschnittlich 6,3 Prozent Steigung auf. Auf den steilsten Rampen betrĂ€gt die Steigung 10 Prozent, das Ziel befindet sich auf einer Höhe von 1587 Meter.





