Tour de France, Ion Izagirre

Izagirre gewinnt zwölfte Etappe - Favoriten schonen KrÀfte

13.07.2023 - 17:43:56 | dpa.de

Nach zwei starken Tagen lassen es die deutschen Fahrer bei der Tour de France ruhiger angehen. Die Favoriten Jonas Vingegaard und Tadej Pogacar sparen auf der zwölften Etappe KrÀfte.

Ion Izagirre attackierte aus einer Spitzengruppe heraus und holte sich den Sieg auf der zwölften Etappe. - Foto: Jasper Jacobs/Belga/dpa
Ion Izagirre attackierte aus einer Spitzengruppe heraus und holte sich den Sieg auf der zwölften Etappe. - Foto: Jasper Jacobs/Belga/dpa

Kurz vor den anspruchsvollen Etappen in den Alpen haben die Favoriten Jonas Vingegaard und Tadej Pogacar keine unnötigen Anstrengungen unternommen. Im Duell der Rad-Stars bei der 110. Tour de France blieben der DĂ€ne und der Slowene dicht beieinander im Fahrerfeld und schonten ihre KrĂ€fte fĂŒr die anstehenden Bergqualen.

Auf den 168,8 Kilometern nach Belleville-en-Beaujolais siegte der 34 Jahre alte Spanier Ion Izagirre als Solist auf der zwölften Etappe vor Mathieu Burgaudeau und Matteo Jorgenson. Im Gegensatz zu den vergangenen Tagen schaffte kein deutscher Fahrer einen Spitzenplatz.

Am Freitag geht es in Richtung Alpen. Bei der schweren Bergankunft auf dem Grand Colombier wird das nĂ€chste Kapitel des Duells von Vingegaard und Pogacar erwartet. In der Gesamtwertung ergaben sich keine VerĂ€nderungen. Vorjahressieger Vingegaard liegt im Gelben Trikot 17 Sekunden vor dem Slowenen Pogacar. Der australische Bora-KapitĂ€n Jai Hindley liegt 2:40 Minuten zurĂŒck auf Platz drei.

Chaotisches Rennen mit wechselnden Spitzengruppen

Nach dem welligen Start auf dem Weg in die Weinberge des Beaujoulais ĂŒberboten sich mehrere Fahrer mit Attacken, die aber zunĂ€chst wirkungslos blieben. Es blieb ein chaotisches Rennen mit wechselnden Spitzengruppen. Kurz vor Beginn der letzten drei Anstiege sammelte sich das Feld um die Favoriten Vingegaard und Pogacar. Dort auch dabei: Hindley und Helfer Nils Politt vom deutschen Team Bora-hansgrohe. Im Teamfunk hatte zuvor ihr sportlicher Leiter Rolf Aldag eine Ansage an Politt erteilt, keine Attacken zu fahren, sondern beim australischen Podiums-AnwĂ€rter Hindley zu bleiben.

Nach den knapp verpassten Etappensiegen in den vergangenen Tagen von Georg Zimmermann am Dienstag und Sprinter Phil Bauhaus einen Tag spÀter waren von den deutschen Fahrern keine Glanzleistungen zu erwarten. Zumal Zimmermanns belgisches Team seinen Kollegen Lilian Calmejane mit Freiheiten ausstattete, die der Augsburger noch vor dem Erreichen seines zweiten Platzes genossen hatte.

Insgesamt stellte Simon Geschke dem deutschen Aufgebot ein positives Zwischenzeugnis aus. «Zweiter und Dritter bei der Tour sind keine schlechten Ergebnisse», sagte der 37-JÀhrige der Deutschen Presse-Agentur. «Mit sieben Startern aus deutscher Sicht wird es definitiv schwer, einen Etappensieg einzufahren», merkte er jedoch an.

Kletterer hoffen auf Bergfest am Feiertag

Das weltweit beachtete Radsport-Event hat die Halbzeit geschafft. Den zweiten Teil wird Sprinter Fabio Jakobsen nicht mehr als Teil der Rundfahrt erleben. Der schnelle Mann aus den Niederlanden teilte vor der Etappe mit, dass er sich von der Tour zurĂŒckzieht. Er leide noch immer an den Folgen eines Sturzes auf der vierten Etappe. Der Spanier David de la Cruz musste 142 Kilometer vor dem Ziel wegen eines Sturzes als neunter Fahrer aufgeben.

Etwas mehr als 2150 der 3405 Kilometer zwischen dem Start in Bilbao und Paris sind bewĂ€ltigt. Am französischen Nationalfeiertag hoffen die Kletterspezialisten auf ein Bergfest am Grand Colombier. Nach einem flachen Start der 13. Etappe am Freitag nahe Lyon mĂŒssen die Fahrer den Zielberg im Jura-Gebirge auf knapp 1500 Höhenmetern bezwingen.

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