TrÀnen, Rennen

TrĂ€nen im Rennen: Niedermaier von Furrers Tod ĂŒberwĂ€ltigt

29.09.2024 - 05:40:36 | dpa.de

Radsportlerin Antonia Niedermaier geht als Geheimtipp ins WM-Rennen. Ihre Leistung kann sie jedoch nicht abrufen. Die KĂ€lte setzt ihr zu - und auch der Tod der Schweizerin Muriel Furrer.

  • Antonia Niedermaier konnte beim Einzelzeitfahren der WM nicht ihre Topleistung abrufen. - Foto: Peter Dejong/AP/dpa
    Antonia Niedermaier konnte beim Einzelzeitfahren der WM nicht ihre Topleistung abrufen. - Foto: Peter Dejong/AP/dpa
  • Die Schweizerin Linda Zanetti bricht beim Start in TrĂ€nen aus. - Foto: Til Buergy/KEYSTONE/dpa
    Die Schweizerin Linda Zanetti bricht beim Start in TrÀnen aus. - Foto: Til Buergy/KEYSTONE/dpa
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Der Tod der von Muriel Furrer hat das deutsche Radsport-Talent Antonia Niedermaier heftig mitgenommen. Die 21-JÀhrige brach wÀhrend des WM-Rennens am Samstag in TrÀnen aus, weinte spÀter auch im Ziel. Davon berichteten Niedermaiers Teamkolleginnen. «Das war hauptsÀchlich mental. Das hat mich ziemlich mitgenommen», sagte Niedermaier im ZDF.

Die Bergspezialistin dachte dabei auch an ihre eigene Vergangenheit. Niedermaier war im vergangenen Jahr beim Giro Donne heftig gestĂŒrzt, als sie von der Slowenin Urska Zigart abgerĂ€umt wurde. Die Deutsche stĂŒrzte auf das Gesicht, kam aber ohne Frakturen davon. Durch den Sturz von Furrer kamen die Gedanken wieder hoch. «Als die Nachricht kam, dass sie verstorben ist, da ist viel zusammengekommen. Das ging mir sehr nah», sagte Niedermaier.

Angst auf der Strecke

Den Tod von Furrer, die mit nur 18 Jahren ihren am Donnerstag erlittenen Sturzverletzungen einen Tag spÀter erlegen war, hatte Niedermaier wÀhrend des Rennens im Kopf. «Ich habe die ganze Zeit Angst auf der Strecke gehabt wegen dem, was diese Woche passiert ist. Ich bin vorsichtig gefahren», sagte sie. Am Ende belegte Niedermaier Platz 18, in der U23-Wertung gewann sie Bronze.

Außerdem setzten Niedermaier KĂ€lte und Dauerregen zu. «Es war von Anfang an super hart und super kalt», berichtete die U23-Weltmeisterin im Zeitfahren. «Ich konnte kaum meine Flasche oder Gels greifen. Am Ende konnte ich nicht mehr schalten, weil meine HĂ€nde so kalt waren.» Am Ende war die Bayerin mit ihrer Medaillenbilanz zufrieden, neben Bronze und Gold im Nachwuchs gewann sie Silber im Mixed-Teamzeitfahren.

Hilfe fĂŒr Lippert

FĂŒr die erhoffte Medaille setzte man im deutschen Team auf Liane Lippert. «Wir waren mehr motiviert, was in der Elite mit Liane zu machen. Sie war zu Beginn beschĂŒtzt. Ich habe meinen Job gemacht und konnte mich dann um die U23 kĂŒmmern», sagte Niedermaier. Lippert verpasste Bronze im Sprint nur um wenige Zentimeter. Der Titel ging an Lotte Kopecky (Belgien) vor Chloe Dygert (USA) und Elisa Longo Borghini (Italien).

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