Australian Open, Australien

Trister Tennis-Tag fĂŒr Deutsche in Melbourne

19.01.2026 - 08:38:24 | dpa.de

Drei Spiele, drei Niederlagen - das war nichts fĂŒr die deutschen Tennisprofis bei den Australian Open. Vor allem Daniel Altmaier erlebt ein Debakel.

  • Tatjana Maria erlebte in Melbourne die nĂ€chste EnttĂ€uschung. - Foto: Frank Molter/dpa
    Tatjana Maria erlebte in Melbourne die nÀchste EnttÀuschung. - Foto: Frank Molter/dpa
  • Daniel Altmaier traf in Melbourne zwei SĂ€tze lang fast keinen Ball. - Foto: Frank Molter/dpa
    Daniel Altmaier traf in Melbourne zwei SĂ€tze lang fast keinen Ball. - Foto: Frank Molter/dpa
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Nach dem verheißungsvollen Auftakt haben die deutschen Tennisprofis bei den Australian Open am zweiten Turniertag ausschließlich EnttĂ€uschungen erlebt. Tatjana Maria, Ella Seidel und Daniel Altmaier schieden in Melbourne allesamt in der ersten Runde aus. Vor allem Altmaier erlebte gegen den Kroaten Marin Cilic beim 0:6, 0:6, 6:7 (3:7) ein Debakel. In den ersten beiden SĂ€tzen zeigte der 27-JĂ€hrige gegen den US-Champion von 2014 eine desolate Leistung.

Die grĂ¶ĂŸte Chance, Alexander Zverev und Yannick Hanfmann in die zweite Runde zu folgen, hatte Ella Seidel. Am Ende verlor die 20 Jahre alte Hamburgerin gegen die Russin Oxana Selechmetewa aber mit 3:6, 6:3, 0:6 und muss damit weiter auf ihren ersten Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier warten. Zuvor war bereits Tatjana Maria durch ein 3:6, 5:7 gegen die Kroatin Petra Marcinko ausgeschieden.

Trio um Lys am Dienstag im Einsatz

Am Dienstag haben Eva Lys, Laura Siegemund und Jan-Lennard Struff noch die Chance, die deutsche Bilanz in Melbourne aufzubessern. Lys spielt gegen die RumÀnin Sorana Cirstea, Siegemund bekommt es mit der Usbekin Ljudmila Samsonowa zu tun. Struff spielt gegen den Tschechen Vit Kopriva.

Zverev hat seinen zweiten Einsatz am Yarra River erst wieder am Mittwoch gegen den Australier Alexei Popyrin oder den Franzosen Alexandre MĂŒller. Hanfmann trifft dann auf den Weltranglisten-Ersten Carlos Alcaraz aus Spanien.

Altmaier zwei SÀtze lang völlig von der Rolle

Altmaier war gegen Cilic zwei SĂ€tze lang völlig von der Rolle. Der Davis-Cup-Profi wurde vom 37 Jahre alten Kroaten vorgefĂŒhrt und zeigte kaum Gegenwehr. Erst nach 69 Minuten konnte Altmaier zum 1:1 im dritten Satz das erste Aufschlagspiel gewinnen. Danach begegnete er Cilic endlich auf Augenhöhe und hĂ€tte fast einen vierten Satz erzwungen. Im Tiebreak leistete sich Altmaier dann aber wieder zu viele Fehler und schied so völlig verdient aus.

Seidel erwischte gegen Selechmetewa eigentlich einen guten Start und lag schnell ein Break vorne. Danach leistete sich die Norddeutsche aber zu viele vermeidbare Fehler und gab den ersten Satz ab. Im zweiten Durchgang steigerte sich Seidel, spielte druckvoller und schaffte den Satzausgleich. Doch dann verlor sie wieder ihren Rhythmus und musste sich nach 1:47 Stunden geschlagen geben.

Marias Traum vom Doppel mit der Tochter

Maria gab gegen Marcinko im zweiten Satz eine 5:3-FĂŒhrung noch aus der Hand. «Ich wĂ€re gerne in den dritten Satz gekommen, aber es hat leider nicht sollen sein», sagte die 38-JĂ€hrige nach der Niederlage gegen die 18 Jahre jĂŒngere Kroatin. «Ich hĂ€tte es mir anders gewĂŒnscht, aber es war kein einfaches Match. Sie hat sehr gut gespielt», sagte die zweifache Mutter, die sich in Melbourne grundsĂ€tzlich sehr schwertut und in ihrer langen Karriere dort nur viermal in der zweiten Runde stand.

Dennoch will sie weiter nach Australien kommen - zumindest fĂŒr zwei weitere Jahre. Denn 2028 wird ihre Tochter Charlotte 14 Jahre alt und darf dann auf der WTA-Tour spielen. «Unser Ziel ist es, einmal ein Doppel zusammenzuspielen. Und ich hoffe, dass es dann in zwei Jahren klappt», sagte Maria.

JubilĂ€umssieg fĂŒr Gauff

Keine große MĂŒhe mit ihrer ersten HĂŒrde hatte Coco Gauff. Die an Nummer drei gesetzte Amerikanerin gewann gegen die Usbekin Kamilla Rachimowa mit 6:2, 6:3 und feierte im Alter von 21 Jahren bereits ihren 75. Sieg bei einem der vier Grand-Slam-Turniere.

Auch die anderen Favoriten gaben sich keine BlĂ¶ĂŸe. Wimbledon- und US-Open-Finalistin Amanda Anisimova aus den USA hatte beim 6:3, 6:2 gegen die Schweizerin Simona Waltert ebenso wenig MĂŒhe wie der Russe Daniil Medwedew. Der dreimalige Melbourne-Finalist besiegte den NiederlĂ€nder Jesper de Jong mit 7:5, 6:2, 7:6 (7:2).

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