Gladbach verpflichtet Alexander Blessin mit Vertrag bis 2028
Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 14:26 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSAlexander Blessin wird neuer Cheftrainer des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Der Fußballlehrer erhält einen Vertrag bis 2028, wie der Verein am Dienstag mitteilte.
Erfahrung aus Leipzig, Belgien und Italien
Blessin begann seine Trainerlaufbahn im Nachwuchsbereich von RB Leipzig. Ab 2012 arbeitete er zunächst als Co-Trainer der U17, bevor er die Mannschaft als Cheftrainer übernahm und anschließend von 2018 bis 2020 die U19 des Vereins trainierte.
Danach wechselte Blessin zum belgischen Erstligisten KV Oostende. Im Januar 2022 übernahm er den italienischen Klub CFC Genua.
Bundesliga-Station beim FC St. Pauli
Zur Saison 2024/2025 wechselte Blessin zum damaligen Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli. In seiner ersten Spielzeit gelang ihm mit dem Klub der Klassenerhalt.
In der vergangenen Saison konnte St. Pauli die Klasse jedoch nicht halten. Nach dem Abstieg entschied sich der Verein für einen Neuanfang ohne Blessin. Bei Borussia Mönchengladbach erhält der Trainer nun einen Vertrag bis 2028.
Mit der Verpflichtung reagiert Borussia Mönchengladbach auf die sportliche Entwicklung und setzt auf einen Trainer, der bereits Erfahrungen im deutschen Profifußball gesammelt hat. Blessin arbeitete zuvor im Nachwuchs von RB Leipzig, im Ausland beim KV Oostende und beim CFC Genua sowie in der Bundesliga beim FC St. Pauli.
Seine Station in Hamburg ist für die Einordnung besonders relevant. Blessin führte den Aufsteiger in der Saison 2024/2025 zum Klassenerhalt, konnte den Abstieg in der folgenden Spielzeit aber nicht verhindern. Gladbach erhält damit einen Coach, der sowohl den Kampf um den Verbleib in der Bundesliga als auch die Arbeit mit jungen Spielern kennt.
Vertrag bis 2028 setzt klares Signal
Der bis 2028 laufende Vertrag zeigt, dass der Verein die Zusammenarbeit nicht nur als kurzfristige Lösung anlegt. Für Blessin bedeutet der Wechsel zugleich die Rückkehr zu einem Bundesligisten mit größeren strukturellen und sportlichen Ansprüchen als bei einem Aufsteiger.
Entscheidend wird sein, wie schnell der neue Trainer seine Spielidee vermittelt und Stabilität in die Mannschaft bringt. Der lange Vertrag verschafft ihm grundsätzlich Zeit für Aufbauarbeit, erhöht aber zugleich die Erwartungen an eine erkennbare Entwicklung. Seine Erfahrung im Nachwuchsbereich kann dabei für die Einbindung jüngerer Spieler von Bedeutung sein.
