Italien, Deutschland

Tränen zum Abschluss: Alpin-Ass Forster Slalom-Vierte

14.03.2026 - 15:09:11 | dpa.de

Bei den Winter-Paralympics sind die Alpin-Wettbewerbe der Frauen beendet. Im Slalom hat Anna-Lena Forster keinen Grund zum Jubeln. Fahnenträgerin Andrea Rothfuss verabschiedet sich hingegen zufrieden.

  • Dynamisch im Stangenwald: Anna-Lena Forster. - Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
    Dynamisch im Stangenwald: Anna-Lena Forster. - Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
  • Erfolg als Duo: Maya Fügenschuh (hinten) und Johanna Holzmann.  - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
    Erfolg als Duo: Maya Fügenschuh (hinten) und Johanna Holzmann. - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
  • Nimmt zufrieden Abschied von Paralympics: Andrea Rothfuss. - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
    Nimmt zufrieden Abschied von Paralympics: Andrea Rothfuss. - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
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Alpin-Ass Anna-Lena Forster hat bei den Winter-Paralympics in Italien ihre vierte Medaille hauchdünn verpasst. Trotz einer starken Aufholjagd im zweiten Lauf blieb der 30 Jahre alte Monoskifahrerin im Slalom nur der vierte Platz. Lediglich 0,08 Sekunden fehlten ihr auf der Tofana-Piste von Cortina d'Ampezzo im letzten alpinen Frauen-Wettbewerb der Spiele auf den Bronzerang. Auf Siegerin Zhang Wenjing aus China hatte Forster 0,43 Sekunden Rückstand.

«Jetzt gerade ist es brutal bitter. Es tut schon sehr weh», sagte Forster mit Tränen in den Augen. Es sei ihr vorher schon bewusst gewesen, dass Slalom das schwierigste Rennen werde, weil der Hang so flach sei und man schwer Zeit herausfahren könne. «Dass es so brutal wird, hätte ich nicht gedacht. Im zweiten Lauf habe ich nochmal gezeigt, was ich kann. Es hat nicht gereicht, das tut weh und muss ich erstmal verarbeiten», bekannte sie. Zuvor hatte sie bereits Gold in der Abfahrt und im Riesenslalom sowie Silber in der Super-Kombination gewonnen und war lediglich im Super-G leer ausgegangen.

Abschied und Lust auf mehr

Andrea Rothfuss, die an diesem Sonntag in Cortina gemeinsam mit Snowboarder Christian Schmiedt die deutsche Fahne bei der Abschlussfeier tragen wird, war hingegen mit sich im Reinen. Ihr letztes paralympisches Rennen beendete die 36-Jährige mit Rang sieben, nachdem sie zuvor Vierte in der Abfahrt und im Riesenslalom sowie Sechste in der Super-Kombination war. Voll im Soll sei sie damit, sagte sie. 

«Ich bin hierhergekommen und habe gesagt: Ein Top-Acht-Ergebnis wäre schön. Ich bin vier Rennen gefahren statt der zwei, die geplant. Also für mich das ein kompletter Erfolg. Ich fühle mich immer noch ein bisschen wie in einem Traum», meinte Rothfuss. Wegen Depressionen hatte sie zwei Jahre pausiert und hatte erst im vergangenen Dezember ihr Comeback gefeiert.

Paralympics-Debütantin Maya Fügenschuh wurde im Slalom Zehnte, nachdem sie zuvor mit ihrer Begleitläuferin Johanna Holzmann im Riesenslalom Rang neun belegt hatte. «Es ist einfach keine Selbstverständlichkeit, alle vier Läufe ins Ziel zu bringen. Daher bin ich mega happy, dass wir alle vier Läufe ins Ziel gebracht haben», sagte die mit 17 Jahren jüngste deutsche Starterin.

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