LanglÀuferin, Carl

LanglĂ€uferin Carl Zweite in Toblach - Hennig FĂŒnfte

31.12.2023 - 13:59:55

Die deutschen LanglĂ€uferinnen sorgen im ersten Distanzrennen der Tour de Ski fĂŒr Furore. Victoria Carl und Katharina Hennig machen auch in der Gesamtwertung einen großen Sprung.

  • SkilanglĂ€uferin Victoria Carl ist in Toblach Zweite geworden. - Foto: Daniel Karmann/dpa

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  • SkilanglĂ€uferin Victoria Carl ist in Toblach Zweite geworden. - Foto: Terje Pedersen/NTB Scanpix/AP/dpa

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SkilanglÀuferin Victoria Carl ist in Toblach Zweite geworden. - Foto: Daniel Karmann/dpaSkilanglÀuferin Victoria Carl ist in Toblach Zweite geworden. - Foto: Terje Pedersen/NTB Scanpix/AP/dpa

SkilanglĂ€uferin Victoria Carl ist bei der zweiten Etappe der Tour de Ski Zweite geworden. Die ThĂŒringerin musste sich ĂŒber 10 Kilometer im klassischen Stil nur Kerttu Niskanen aus Finnland geschlagen geben.

Nach ihrem Sieg vor zwei Wochen in Trondheim fehlten ihr im italienischen Toblach nun 6,7 Sekunden auf Platz eins. Mit Platz fĂŒnf meldete sich auch Katharina Hennig nach ĂŒberstandener Corona-Infektion stark in der Weltspitze zurĂŒck. In der Gesamtwertung ĂŒbernahm die drittplatzierte Amerikanerin Jessica Diggins die FĂŒhrung mit sieben Sekunden Vorsprung vor Carl. Am Neujahrstag steht ein 20-Kilometer-Massenstartrennen in Toblach auf dem Programm.

«Die MÀdels machen alle Schritte nach vorn»

«Ich wusste nicht wirklich, wie die Form nach Weihnachten ist. Auf den letzten Metern musste ich sehr kĂ€mpfen, aber da haben mir die Trainer sehr geholfen», sagte Carl im ZDF. Als Grund fĂŒr ihren AufwĂ€rtstrend in diesem Winter sieht die Teamsprint-Olympiasiegerin vor allem ihre gewonnene mentale StĂ€rke. «Ich war in den Jahren zuvor oft krank oder verletzt, jetzt lĂ€uft es und das hat mir einen Schub gegeben», sagte die in Oberhof trainierende Carl.

Bundestrainer Peter Schlickenrieder freute sich, dass der Fokus nun nicht mehr allein auf Hennig liegt. «Die MĂ€dels machen alle Schritte nach vorn. Der Erfolg von Vici zeigt allen, wohin es fĂŒhren kann, wenn sie ihren Weg weiter gehen», sagte Schlickenrieder angesichts der RĂ€nge 16 von Coletta Rydzek, 21 von Lisa Lohmann und 26 von Pia Fink.

Auch ĂŒber das Resultat seines MĂ€nnerteams freute sich Schlickenrieder. Als bester von ihnen lief Friedrich Moch auf Platz sieben. «Eine Top-8-Platzierung im Herrenbereich ist gar nicht hoch genug zu bewerten», sagte Schlickenrieder. Moch war zuletzt noch erkĂ€ltet gewesen, prĂ€sentierte sich dennoch stark. Der Sieg ging wie bei den Frauen an Finnland. Perttu HyvĂ€rinen gewann vor den Norwegern Erik Valnes und Harald Oestberg Amundsen.

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