Italien hĂ€lt WM-Chance am Leben â DĂ€nemark souverĂ€n
26.03.2026 - 23:04:30 | dpa.deNach zuletzt zwei verpassten Weltmeisterschaften in Folge hat Italien die Chance auf eine Teilnahme am Turnier in den USA, Kanada und Mexiko gewahrt. Den Grundstein dafĂŒr legte die Mannschaft von Trainer Gennaro Gattuso im Playoff-Halbfinale mit einem hart erkĂ€mpften 2:0-Heimerfolg in Bergamo gegen Nordirland. Weiter trĂ€umen darf auch die TĂŒrkei, die sich knapp, aber verdient mit 1:0 gegen RumĂ€nien durchsetzte. DĂ€nemark fehlte im Heimspiel gegen Nordmazedonien zunĂ€chst die Durchschlagskraft, drehte dann aber nach der Pause auf und bejubelte ein 4:0. Auch Kosovo, Polen und Schweden dĂŒrfen weiter auf eine WM-Teilnahme hoffen.
Sandro Tonali avanciert zum Matchwinner
Die Anspannung war den Italienern anzumerken, doch diesmal hielt der vierfache Weltmeister dem Druck stand. Verbuchte der Gastgeber gegen diszipliniert verteidigende Nordiren in HĂ€lfte eins nur zwei Torchancen, so erhöhte er nach dem Seitenwechsel den Druck â und belohnte sich. Sandro Tonali wuchtete den Ball nach einem verunglĂŒckten KlĂ€rungsversuch ins rechte Toreck (56. Minute). FĂŒr die Entscheidung sorgte Moise Kean per Linksschuss nach Vorlage von Sandro Tonali (80.).
Das WM-Ticket endgĂŒltig lösen können die Italiener am kommenden Dienstag im Finale gegen Bosnien-Herzegowina. Die Bosnier setzten sich im ElfmeterschieĂen trotz eines Fehlschusses von Stuttgart-StĂŒrmer Ermedin Demirovic gegen Wales mit 4:2 durch. Die Waliser FĂŒhrung (51.) hatte Schalkes Edin Dzeko zuvor erst spĂ€t ausgeglichen (86.).
Auch die TĂŒrkei hatte im frĂŒhen Abendspiel mit den RumĂ€nen viel MĂŒhe und fand gegen das Abwehrbollwerk der GĂ€ste in HĂ€lfte eins kein Durchkommen. Die TĂŒrken konnten sich jedoch auf ihren Superstar von Real Madrid verlassen: Ein Traumpass von Arda GĂŒler aus dem rechten Halbfeld fand AuĂenverteidiger Ferdi Kadioglu, der den Ball sauber verarbeitete und im Tor unterbrachte (53.). Damit trifft die TĂŒrkei im Finale auf den Kosovo, der nach zweimaligem RĂŒckstand in der Slowakei mit 4:3 siegte.
DĂ€nemark dreht auf, Lewandowski erfolgreich fĂŒr Polen
FĂŒr ein offensives Feuerwerk sorgte DĂ€nemark nach der Halbzeit im Heimspiel gegen Nordmazedonien und siegte hochverdient mit 4:0. Mikkel Damsgaard traf zunĂ€chst nach einem Ballgewinn im Mittelfeld (49.). Gustav Isaksen sorgte mit einem Doppelschlag fĂŒr die frĂŒhe Entscheidung (58./59.). Als letzter DĂ€ne trug sich Christian NĂžrgaard per Kopfball nach einer Ecke in die TorschĂŒtzenliste ein (75.).Â
Im Playoff-Finale bekommt es DĂ€nemark mit Tschechien zu tun. Die Tschechen krönten ihr Comeback mit einem 4:3-Erfolg im ElfmeterschieĂen gegen Irland. Die Mannschaft um Leverkusens Patrik Schick lag nach 23 Minuten bereits mit 0:2 zurĂŒck und rettete sich erst durch einen spĂ€ten Ausgleich in die VerlĂ€ngerung.
Die in der Gruppenphase desolaten Schweden besiegten zudem die Ukraine in Valencia mit 3:1. Polen sicherte sich den Einzug ins Finale durch Treffer von Robert Lewandowski und Piotr Zielinski beim 2:1-Sieg gegen Albanien.
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