Bahnverkehr in Italien erneut gestört: Sabotage vermutet
14.02.2026 - 11:41:45 | dpa.de
Auf dem Streckennetz der italienischen Eisenbahn sind zur Halbzeit der Olympischen Winterspiele erneut mutmaĂliche Sabotageakte verĂŒbt worden. Der Verkehr auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken zwischen der Hauptstadt Rom und Florenz sowie zwischen Rom und Neapel sei in Folge von «mutwilligen Handlungen» behindert, teilte die staatliche Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato (FS) mit. Unklar ist, ob es einen Zusammenhang zu den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo gibt.
Die Bahngesellschaft sprach von mindestens drei verdĂ€chtigen VorfĂ€llen. Im GroĂraum Rom seien an zwei Stellen die KabelkanĂ€le beschĂ€digt worden, ĂŒber die der Zugverkehr gesteuert wird. Vermutet wird Brandstiftung. Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln. Es kam zu VerspĂ€tungen von bis zu eineinhalb Stunden.
MutmaĂliche Sabotage bereits zu Beginn
Bereits zu Beginn der Olympischen Spiele vor einer Woche waren im Norden Italiens SchĂ€den auf drei Bahnstrecken entdeckt worden, die erhebliche VerspĂ€tungen zur Folge hatten. In die Ermittlungen schaltete sich eine Anti-Terror-Einheit ein. SpĂ€ter gab es dazu ein Selbstbezichtigungsschreiben. Allerdings steht noch nicht fest, ob das Schreiben echt ist.Â
Die VorfĂ€lle erinnern an Ă€hnliche Vorkommnisse zu Beginn der Sommerspiele 2024 in Paris. Damals hatten Unbekannte kurz vor Eröffnung der Spiele koordinierte BrandanschlĂ€ge auf das Netz der TGV-HochgeschwindigkeitszĂŒge verĂŒbt.
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