Eintracht Frankfurt holt Chatzialexiou ab Februar 2027
Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 12:20 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSChatzialexious Wechsel nach Frankfurt
- Eintracht Frankfurt beruft Joti Chatzialexiou zum 1. Februar 2027 als Sportvorstand.
- Der 50-Jährige unterschreibt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030.
- Bis zu seinem Amtsantritt arbeitet Chatzialexiou weiter als Sportvorstand des 1. FC Nürnberg.
Eintracht Frankfurt verpflichtet Joti Chatzialexiou
Joti Chatzialexiou wird zum 1. Februar 2027 Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. Der 50-Jährige kommt vom 1. FC Nürnberg und unterschrieb beim Bundesligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030.
Wechsel über Ausstiegsklausel
Chatzialexiou ist in Frankfurt geboren und derzeit noch Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg. Sein Vertrag dort läuft bis 2028 und enthält eine Ausstiegsklausel für einen Wechsel zu Eintracht Frankfurt, von der im Zuge seiner Berufung Gebrauch gemacht wird.
Bis zu seinem Amtsantritt in Frankfurt nimmt Chatzialexiou seine Aufgaben in Nürnberg weiterhin wahr. Der Wechsel vollzieht sich damit erst nach einer Übergangsphase beim bisherigen Arbeitgeber.
Erfahrung beim DFB und in Nürnberg
Vor seinem Wechsel nach Nürnberg im Sommer 2024 war Chatzialexiou mehr als zwei Jahrzehnte in verschiedenen Funktionen für den Deutschen Fußball-Bund tätig. Zuletzt arbeitete er dort als Sportlicher Leiter Nationalmannschaften.
Seine Schwerpunkte lagen nach Angaben der Eintracht in der strategischen Sportentwicklung, der Nachwuchsförderung und dem Aufbau leistungsfähiger Strukturen. Beim 1. FC Nürnberg habe er in den vergangenen Jahren wichtige Arbeit in der Kaderentwicklung geleistet.
Eintracht setzt auf langfristige Sportplanung
Mathias Beck, Präsident von Eintracht Frankfurt und Aufsichtsratsvorsitzender der Fußball AG, erklärte, Chatzialexiou passe fachlich und menschlich zum Klub. Er stehe für fachliche Kompetenz, klare Vorstellungen und die Förderung junger Spieler.
Vorstandsvorsitzender Axel Hellmann sagte, Chatzialexiou verfüge über ein gutes Netzwerk, Erfahrung in der Entwicklung sportlicher Strukturen und ein klares Verständnis für den modernen Profifußball. Mit der Personalie will die Eintracht nach eigenen Angaben Nachwuchsförderung, strategische Kaderplanung und die Verzahnung sportlicher und wirtschaftlicher Bereiche stärken.
Die Berufung von Joti Chatzialexiou verbindet Eintracht Frankfurt mit einem Manager, der sowohl die Verbandsarbeit als auch den Vereinsfußball kennt. Vor seinem Wechsel zum 1. FC Nürnberg im Sommer 2024 arbeitete der gebürtige Frankfurter mehr als zwei Jahrzehnte beim Deutschen Fußball-Bund und war zuletzt für die Nationalmannschaften verantwortlich.
Für Frankfurt ist die Personalie vor allem deshalb relevant, weil der Klub die sportliche Führung langfristig ausrichten will. Chatzialexiou soll Nachwuchsförderung, strategische Kaderplanung und die Verbindung zwischen sportlichen und wirtschaftlichen Bereichen stärken. Damit reicht sein künftiger Aufgabenbereich über die unmittelbare Kaderzusammenstellung hinaus.
Vertraglicher Übergang
Der Wechsel erfolgt nicht sofort: Bis zum 31. Januar 2027 bleibt Chatzialexiou beim 1. FC Nürnberg tätig, ehe er am 1. Februar in Frankfurt antritt. Möglich wird der vorzeitige Wechsel durch eine Ausstiegsklausel in seinem bis 2028 laufenden Nürnberger Vertrag.
Der bis zum 30. Juni 2030 vereinbarte Vertrag gibt Eintracht Frankfurt zugleich einen mehrjährigen Planungshorizont. Für Chatzialexiou bedeutet der Schritt die Rückkehr in seine Geburtsstadt und den Wechsel von einem Zweitligisten zu einem etablierten Bundesligaklub.
Schwerpunkte der neuen Aufgabe
Im Mittelpunkt stehen Strukturen, die sportliche Entwicklung über einzelne Transferperioden hinaus ermöglichen. Dazu gehören die Ausbildung junger Spieler, die langfristige Kaderplanung und ein enges Zusammenspiel zwischen Nachwuchs, Profibereich und Klubführung.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
n-tv: „Frankfurts Sportboss-Suche beendet: Chatzialexiou wird Krösche-Nachfolger“ (31.10.2026)
Der Beitrag bestätigt die Berufung Chatzialexious zum neuen Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. Er ordnet die Entscheidung als Abschluss der Suche nach einem Nachfolger für Markus Krösche ein und setzt damit einen stärkeren Akzent auf die Führungsfolge.
tagesschau: „Chatzialexiou wird Krösche-Nachfolger bei der Eintracht“ (31.10.2026)
Auch dieser Bericht nennt den Wechsel vom 1. FC Nürnberg zu Eintracht Frankfurt und die Nachfolge von Markus Krösche. Der Schwerpunkt liegt stärker auf der regionalen Bedeutung der Personalie und der Einbindung des früheren Frankfurters.
Beide Beiträge stimmen beim neuen Amt und beim Wechsel aus Nürnberg überein. Unterschiede ergeben sich vor allem bei der Einordnung als Abschluss der Sportchef-Suche beziehungsweise bei der regionalen Perspektive.
