Fokus, Schulz

Seine weiter im Fokus: Schulz und Co. mĂŒssen sich gedulden

01.09.2024 - 11:44:27 | dpa.de

In Paris hat es geregnet, die WasserqualitÀt hat sich verschlechtert. Die Triathlon-Wettbewerbe sind deshalb verschoben. Bundestrainer Kosmehl und der deutsche FahnentrÀger Schulz zeigen VerstÀndnis.

  • Schlechte WasserqualitĂ€t: Triathlon-Wettbewerbe verschoben. - Foto: Jens BĂŒttner/dpa
    Schlechte WasserqualitĂ€t: Triathlon-Wettbewerbe verschoben. - Foto: Jens BĂŒttner/dpa
  • Warteschleife: Triathlet Martin Schulz peilt sein drittes Paralympics-Gold an. - Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
    Warteschleife: Triathlet Martin Schulz peilt sein drittes Paralympics-Gold an. - Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
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Nach den RegenfĂ€llen der vergangenen Tage in Paris haben die Veranstalter den Paralympics-Triathlon verschoben. Die WasserqualitĂ€t in der Seine sei zu schlecht, um darin zu schwimmen, hieß es. Die Rennen sind zunĂ€chst um einen Tag verlegt worden, könnten im Notfall aber auch noch am Dienstag ausgetragen werden. Es gibt jedoch auch die Notfalloption, nur einen Duathlon - bestehend aus Radfahren und Laufen - stattfinden zu lassen.

Das wĂ€re jedoch nicht nach dem Geschmack des deutschen FahnentrĂ€gers und zweifachen Paralympics-Goldmedaillengewinner Martin Schulz. «Ich persönlich bin nicht so empfindlich und gehe davon aus, dass sich auch die anderen ein Schwimmen in der Seine wĂŒnschen, bevor wir einen Duathlon austragen mĂŒssen», sagte er. FĂŒr ihn kam die kurzfristige Verlegung nun «ein bisschen unerwartet, weil das Wasser in der letzten Zeit ja ganz okay war. Damit hat keiner gerechnet», sagte Schulz.

Probleme schon bei Olympia

Schon bei Olympia waren Triathlon-Rennen nach großen Diskussionen wegen der schlechten WasserqualitĂ€t verschoben worden. Regen sorgt generell dafĂŒr, dass ein Fluss schmutziger wird. Dabei waren im Vorfeld der Spiele 1,4 Milliarden Euro in KlĂ€ranlagen und ins Abwassersystem investiert worden, damit das Schwimmen im Herzen von Paris stattfinden kann.

Ob die Triathlon-Wettbewerbe am Montag wirklich stattfinden können, ist unklar, da die WasserqualitĂ€t weiter geprĂŒft wird. Die widrigen Wetterbedingungen mit dem vielen Regen hatten zu einer Konzentration der Bakterien in der Seine gefĂŒhrt. UrsprĂŒnglich waren die WettkĂ€mpfe auf zwei Tage aufgeteilt gewesen, wurden aufgrund der Wettervorhersagen aber auf Sonntag gelegt.

«Wir nehmen das an»

«Die Werte liegen nicht viel, aber sie liegen eben ĂŒber der Obergrenze», erklĂ€rte Bundestrainer Tom Kosmehl, der nach einem Meeting des Weltverbandes, des Organisationskomitees und der zustĂ€ndigen französischen Behörde in der Nacht von der Verschiebung erfahren hatte. «Wir sind optimistisch, dass morgen alles stattfindet. Das Wetter ist stabil. Wir bereiten uns vor, aber ĂŒbermorgen wĂ€re ja auch noch eine Chance.»

Die letzten Tests hĂ€tten eine Verschlechterung der WasserqualitĂ€t in der Seine gezeigt, hieß es. Deshalb sei die WasserqualitĂ€t am Pont Alexandre III - dort sollten die Triathletinnen und Triathleten ihre WettkĂ€mpfe austragen - nicht zum Schwimmen geeignet. Schon das Training tags zuvor war verschoben worden. «Das war aber mehr eine Vorsichtsmaßnahme», sagte Schulz. «Man ist halt sehr vorsichtig, was grundsĂ€tzlich ja auch gut ist. Wir nehmen das jetzt so an.»

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