WM, PDC

Noch ein Schritt fehlt: Littler steht im Finale der Darts-WM

02.01.2026 - 22:08:04

Luke Littler lÀsst Ryan Searle im Halbfinale keine Chance. Der 18 Jahre alte Turnierfavorit ist nun nah dran am nÀchsten WM-Titel. Die Entscheidung fÀllt am Samstag gegen einen NiederlÀnder.

  • Luke Littler steht erneut im WM-Finale - Foto: Dave Shopland/AP/dpa

    Dave Shopland/AP/dpa

  • Gian van Veen fordert Luke Littler im Finale der Darts-WM. - Foto: Adam Davy/PA Wire/dpa

    Adam Davy/PA Wire/dpa

Luke Littler steht erneut im WM-Finale - Foto: Dave Shopland/AP/dpaGian van Veen fordert Luke Littler im Finale der Darts-WM. - Foto: Adam Davy/PA Wire/dpa

Luke Littler steht bei der Darts-Weltmeisterschaft im Finale und ist damit nur noch einen Schritt von der Titelverteidigung entfernt. Der 18 Jahre alte EnglÀnder gewann sein Halbfinale im Londoner Alexandra Palace deutlich mit 6:1 gegen Ryan Searle. Damit hat Littler bei seiner dritten WM zum dritten Mal das Endspiel erreicht, im Finale trifft der Turnierfavorit und Weltranglistenerste am Samstag auf den NiederlÀnder Gian van Veen.

«Es war sehr gut und ich bin sehr glĂŒcklich», sagte Littler nach seinem Finaleinzug bei DAZN. «Wenn dein Gegner immer wieder 140 Punkte, 180 und dann noch mal 140 wirft, dann musst du dich wohlfĂŒhlen und das habe ich getan.»

105 Punkte im Durchschnitt

Littler steigerte sich gewaltig, nachdem er gegen den Außenseiter und Weltranglisten-20. zunĂ€chst mit 0:1 in RĂŒckstand geraten war. Sein Durchschnitt lag am Ende bei mehr als 105 Punkten.

Der EnglÀnder Searle, der im Turnierverlauf unter anderem die deutsche Nummer eins Martin Schindler ausgeschaltet hatte, konnte dieses Niveau nicht erreichen und verpasste es, den Favoriten in BedrÀngnis zu bringen.

Hochklassiges zweites Halbfinale 

Wenig spĂ€ter entschied Europameister van Veen dank eines 6:3-Erfolgs ein hochklassiges und ebenso enges Duell mit dem zweimaligen Champion Gary Anderson fĂŒr sich. Der 23-JĂ€hrige hatte bereits vor dem Start des Halbfinals seinen Landsmann Michael van Gerwen als Nummer eins seines Heimatlandes abgelöst.

Wie Littler lag auch der Weltranglistenzehnte van Veen zunĂ€chst zurĂŒck, gewann dann aber vier SĂ€tze nacheinander. Der Schotte Anderson, Weltranglistenplatz 14, gab aber nicht auf und kĂ€mpfte sich auf 3:4 heran. Die Wende schaffte der Routinier allerdings nicht mehr, weil er die Chance zum zwischenzeitlichen Ausgleich ausließ.

@ dpa.de