Biathletin, Preuß

Biathletin Preuß nur 15. - Konkurrentin holt auf

07.03.2025 - 19:37:44 | dpa.de

Nach der WM ist vor dem Gesamtweltcup: Franziska Preuß verliert im Kampf ums Gelbe Trikot an Boden. Keine Deutsche schafft es auf das Podest. Eine Norwegerin beendet ihre Leidenszeit.

  • Franziska Preuß konnte dieses Mal nicht in den Kampf um die PodestplĂ€tze eingreifen. - Foto: Petr David Josek/AP/dpa
    Franziska Preuß konnte dieses Mal nicht in den Kampf um die PodestplĂ€tze eingreifen. - Foto: Petr David Josek/AP/dpa
  • Ende einer Leidenszeit: Ingrid Landmark Tandrevold steht wieder ganz oben. - Foto: Martin Schutt/dpa
    Ende einer Leidenszeit: Ingrid Landmark Tandrevold steht wieder ganz oben. - Foto: Martin Schutt/dpa
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Im Kampf um den erstmaligen Gewinn des Gesamtweltcups hat Biathletin Franziska Preuß wichtige Punkte verloren. Nach ihrer sensationellen WM mit vier Medaillen musste sich die 30-JĂ€hrige beim Weltcup im tschechischen Nove Mesto im Sprint diesmal mit Rang 15 zufriedengeben. Die Verfolgungsweltmeisterin schoss einmal daneben und hatte nach 7,5 Kilometern 54,1 Sekunden RĂŒckstand auf die siegreiche Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold.

«Ich bin enttĂ€uscht, selbst fehlerfrei hĂ€tte ich keine Chance gehabt. Heute war irgendwie der Wurm drin», sagte Preuß in der ARD und ergĂ€nzte. «Ich habe mich auf der Strecke eigentlich nicht so verkehrt gefĂŒhlt, aber irgendwie kassieren wir heute ganz schön.» Bei der WM im vergangenen Jahr in Nove Mesto hatte das deutsche Team bei Ă€hnlich warmen Wetterbedingungen große Materialprobleme gehabt.

FĂŒr Preuß war es die drittschlechteste Platzierung des Winters. Und weil sich zahlreiche Konkurrentinnen vor ihr platzierten, machte Verfolgerin Lou Jeanmonnot einige ZĂ€hler im Kampf um das Gelbe Trikot gut. Die 26-jĂ€hrige Französin wurde Vierte und liegt nur noch 63 Punkte zurĂŒck; vorher waren es 92 gewesen.

Ende der Leidenszeit

Beste deutsche SkijĂ€gerin war Selina Grotian. Die 20-JĂ€hrige musste wie Preuß einmal in die Strafrunde und landete am Ende auf Rang zehn (+47,2 Sekunden). «Ich bin sehr zufrieden, vor allem mit meinem Liegendschießen. Da hatte ich in den letzten Wochen doch große Probleme», sagte Grotian. Sie will wie Preuß in der Verfolgung am Samstag (17.40 Uhr/ARD und Eurosport) die Top-RĂ€nge angreifen.

FĂŒr Tandrevold, die wĂ€hrend der Saison einen kleineren Eingriff am Herzen hatte und eine weitestgehend enttĂ€uschende WM verarbeiten musste, war es ein tolles Comeback auf dem Podium. Sie verwies Weltmeisterin Justine Braisaz-Bouchet (1 Fehler/+15,1 Sekunden) und deren französische Teamkollegin Julia Simon (0/+20,9 Sekunden) auf die weiteren PlĂ€tze. 

Aufgrund der zu warmen Temperaturen wurde wie schon beim Sprint der MĂ€nner am Donnerstag die Startreihenfolge geĂ€ndert, sodass die stĂ€rksten LĂ€uferinnen anders als sonst in der vorderen Startgruppe platziert wurden. Preuß ging als Dritte in die Loipe. Bis zum letzten ihrer zehn Schuss lag sie perfekt im Rennen. Dann hielt die Verfolgungsweltmeisterin kurz inne, setzte die Patrone dennoch knapp daneben und musste 150 Extra-Meter laufen. «Der Fehler Ă€rgert mich, da habe ich angefangen zu denken», sagte Preuß.

Deutsche SkijĂ€ger weit zurĂŒck

Bei den MĂ€nnern (14.55 Uhr/ARD und Eurosport) geht es nur um Ergebniskosmetik. Als Erster des deutschen Sextetts startet Justus Strelow als 19. mit einem RĂŒckstand von 1:12 Minuten auf Sprintsieger Emilien Jacquelin aus Frankreich ins Rennen.

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