Beach-Volleyball: Ludwig / Lippmann holen EM-Bronze
05.08.2023 - 18:04:08Rio-Olympiasiegerin Laura Ludwig hat mit ihrer neuen Partnerin Louisa Lippmann den Gewinn der Bronzemedaille bei der Beach-Volleyball-Europameisterschaft in Wien gefeiert.
Das Duo aus Hamburg und Schwerin gewann auf der Donauinsel das Spiel um Platz drei gegen die Schweizerinnen Anouk VergĂ©-DĂ©prĂ© und Joana MĂ€der 21:14, 18:21 und 15:11. Den Titel sicherten sich Tanja HĂŒberli/Nina Brunner (Schweiz) durch einen souverĂ€nen 2:0 (21:12, 21:13)-Endspielsieg ĂŒber die Spanierinnen Daniela Alvarez und Tania Moreno.
«Bronze scheint ein wenig wie Gold», sagte Lippmann nach der Partie mit einem breiten LĂ€cheln im Gesicht. Ludwig ergĂ€nzte: «Ich habe GĂ€nsehaut. Wir hatten harte Wochen und Monate. Ich bin so stolz.» Der dritte Platz bei der EM ist der bislang gröĂte Erfolg der erst seit diesem Jahr bestehenden Partnerschaft. Im dritten Satz hatte Lippmann mit starken Blocks die 14:10-FĂŒhrung und vier MatchbĂ€lle vorbereitet. Den Siegpunkt der Deutschen lieferte aber VergĂ©-DĂ©prĂ© mit einem Angabe-Fehler.
Beim 1:2 (19:21, 21:19, 14:16) im Halbfinale am Vormittag gegen die spĂ€teren Europameisterinnen HĂŒberli/Brunner waren Ludwig und Lippmann nach dem verlorenen ersten Durchgang besser ins Spiel gekommen. Beim 20:17 hatten sie zwei SatzbĂ€lle, schafften aber erst im dritten Versuch den Ausgleich. Im Entscheidungssatz wehrten die Deutschen zwei MatchbĂ€lle ab. Den letzten Ball setzte Lippmann dann jedoch ins Netz und sorgte so fĂŒr die Entscheidung zugunsten von HĂŒberli/Brunner, die 2022 bei der EM in MĂŒnchen schon Silber gewonnen hatten.
Ehlers/Wickler im Viertelfinale raus
Ausgeschieden ist das einzige deutsche MĂ€nner-Duo, das bei den kontinentalen TitelkĂ€mpfen in der österreichischen Hauptstadt am Start war. Die Hamburger Nils Ehlers und Clemens Wickler verloren ihr Viertelfinale gegen die schwedischen Titelverteidiger David Ahman und Jonatan Hellvig mit 1:2 und beendeten das Turnier auf Platz fĂŒnf.
Den umkĂ€mpften ersten Satz entschieden die Deutschen noch mit 26:24 fĂŒr sich. Die beiden weiteren SĂ€tze gingen mit 21:17 und 16:14 an die Skandinavier.





