Rallye Monte Carlo: Ć koda Crew fĂ€hrt beim Saisonauftakt in der RC2-Klasse aufs Podest
27.01.2025 - 12:25:50 | presseportal.de
âș Gus Greensmith und Beifahrer Jonas Andersson kommen im Ć koda Fabia RS Rally2 von RaceSeven auf Rang fĂŒnf der RC2-Klasse ins Ziel
âș Italienisches Duo Robert DaprĂ /Luca Guglielmetti platzieren sich in der WRC2-Kategorie als beste punktberechtigte Ć koda Besatzung
StĂ€ndig wechselnde FahrbahnverhĂ€ltnisse machten das Geschehen bei der diesjĂ€hrigen Rallye Monte Carlo völlig unvorhersehbar. Nikolay Gryazin und Beifahrer Konstantin Aleksandrov kamen von allen Ć koda Crews mit den Bedingungen des traditionellen Saisonauftakts der FIA Rallye-Weltmeisterschaft am besten zurecht und sicherten sich Rang zwei in der RC2-Klasse. In einem weiteren Ć koda Fabia RS Rally2 erreichten Gus Greensmith/Jonas Andersson Rang fĂŒnf. Beide Paarungen hatten sich nicht fĂŒr WM-Punkte in der WRC2-Kategorie eingeschrieben.
Auf den 18 ausgetragenen WertungsprĂŒfungen der Rallye Monte Carlo â eine hatten die Veranstalter abgesagt â trafen die Fahrzeugbesatzungen auf stĂ€ndig andere StraĂenverhĂ€ltnisse. Trockener Asphalt wechselte sich mit geschlossenen Schneedecken und Passagen mit dem berĂŒchtigten âSchwarzen Eisâ ab, wie die Rallye-Fahrer die ĂŒberfrorenen Flecken nennen, die sie auf dem dunklen Asphalt aus dem Cockpit kaum wahrnehmen können. Hinzu kam, dass die fĂŒr die FIA Rallye-Weltmeisterschaft eingeschriebenen Allradler erstmals in einem Wettbewerb die Reifen des neuen AlleinausrĂŒsters Hankook einsetzten. âNatĂŒrlich haben wir sie im Vorfeld getestet. Aber einige Bedingungen wĂ€hrend der Rallye waren komplett neu fĂŒr unsâ, beschrieb Ć koda Fahrer Gus Greensmith die Herausforderung.
Am wenigsten lieĂen sich Nikolay Gryazin und Beifahrer Konstantin Aleksandrov von den kniffligen VerhĂ€ltnissen beeindrucken. Im Ć koda Fabia RS Rally2 des Teams Delta Rally ĂŒbernahmen sie gleich nach dem Start die FĂŒhrung in der RC2-Klasse. Ăber alle vier Tage der Rallye beharkten sie sich mit dem französischen Duo Yohan Rossel/Arnaud Dunand um den Klassensieg. Die Entscheidung in diesem Duell fiel erst, als die Ć koda Crew am Sonntagvormittag einen Reifenschaden hinnehmen musste. âZum GlĂŒck waren wir nicht fĂŒr die WRC2-Wertung eingeschrieben und haben keine WM-Punkte verlorenâ, gab sich Gryazin nach Platz zwei in der RC2-Klase entspannt.
Gus Greensmith und Beifahrer Jonas Andersson kamen in ihrem vom Team RaceSeven eingesetzten Ć koda Fabia RS Rally2 auf Rang fĂŒnf der RC2-Klasse. Das britisch-schwedische Duo kĂ€mpfte â vornehmlich wegen der ungewohnten Bereifung â mit der Fahrzeugabstimmung und verlor zudem Zeit wegen eines defekten Sensors. Dennoch lagen Greensmith/Andersson vor der abschlieĂenden âPower Stageâ auf Rang drei ihrer Klasse. Erst eine unglĂŒckliche Reifenwahl kostete sie den Podestplatz und warf sie auf Position fĂŒnf der RC2-Klasse zurĂŒck. âIch wĂŒnschte, ich hĂ€tte auf einen weiteren Spike-Reifen gesetztâ, haderte Greensmith, befand aber zugleich: âInsgesamt lief es nicht schlecht. Die Eingewöhnung in ein neues Team erfordert immer etwas Zeit. Aber das Team hat gut gearbeitet.â
Sowohl Gryazin/Aleksandrov als auch Greensmith/Andersson hatten die Rallye Monte Carlo nicht als einen ihrer maximal sieben WM-LĂ€ufe benannt, bei denen sie fĂŒr die WRC2-Wertung punktberechtigt sind. Andere Ć koda Crews allerdings fuhren um WM-ZĂ€hler. Als beste fĂŒr die WRC2 eingeschriebene Ć koda Besatzung kamen die Italiener Robert DaprĂ /Luca Guglielmetti im Fabia Rally2 des Delta Rally Teams auf Rang fĂŒnf der Kategorie, gefolgt von den Belgiern Maxime Potty/Renaud Herman im Team PTR auf Platz acht. WRC2-Rang zehn ging an den tschechischen Youngster Filip Kohn, der in dem von Baumschlager Rallye&Racing eingesetzten Ć koda Fabia RS Rally2 vom britischen Beifahrer Ross Whittock navigiert wurde.
In dem fĂŒr Fahrer ab 50 Jahre ausgeschriebenen WRC Masters Cup setzten sich gleich zwei italienische Ć koda Crews durch: Maurizio Chiarani/Flavio Zanella siegten vor Enrico Brazzoli/Martina Musiari.
Von den gewundenen BergstraĂen der französischen Seealpen wechselt der Tross der FIA Rallye-Weltmeisterschaft jetzt auf die ultraschnellen Waldwege Skandinaviens. Dort findet vom 13. bis 16. Februar 2025 die Rallye Schweden statt.
Zahl der Rallye: 36
Die Besatzungen der RC2-Klasse und der WRC2-Kategorie durften wÀhrend der Rallye Monte Carlo maximal 36 Reifen einsetzen. Dieses Kontingent konnten sie aus 20 profillosen Slicks mit weicher Gummimischung, 20 superweichen Slicks, 24 Schneereifen mit und zwölf ohne Spikes auswÀhlen.
Rallye Monte Carlo, 22.â26. Januar 2025, Ergebnis RC2-Klasse
1. Yohan Rossel/Arnaud Dunand (FRA/FRA)*, Citroën C3 Rally2, 3:29.32,9 Stunden
2. Nikolay Gryazin/Konstantin Aleksandrov (BUL/KGZ), Ć koda Fabia RS Rally2, +1.13,9 Minuten
3. Eric Camilli/Thibault de la Haye (FRA/FRA)*, Hyundai i20 N Rally2, +2.47,8 Minuten
4. Léo Rossel/Guillaume Mercoiret (FRA/FRA)*, Citroën C3 Rally2, +2.53,9 Minuten
5. Gus Greensmith/Jonas Andersson (GBR/SWE), Ć koda Fabia RS Rally2, +2.54,9 Minuten
6. Oliver Solberg/Elliott Edmondson (SWE/GBR), Toyota GR Yaris Rally2, +4.00,8 Minuten
* punktberechtigt fĂŒr die WRC2-Kategorie
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