Fußball, Fußball-WM

Rettig: Infantino verursacht irreparablen Vertrauensverlust

Veröffentlicht am: 03.08.2026 um 06:19 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

Das VerhĂ€ltnis zwischen dem Fifa-PrĂ€sidenten Gianni Infantino und dem Deutschen Fußballbund ist schwer beschĂ€digt.

Rettig: Infantino verursacht irreparablen Vertrauensverlust
Andreas Rettig (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Im "Stern" spricht DFB-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Sport Andreas Rettig von einem "irreparablen Vertrauensverlust" durch Infantinos Versuch, WM-Anteile an private Investoren zu verkaufen.

Die Uefa hatte sich in einer Stellungnahme ungewöhnlich deutlich gegen die PlĂ€ne des Fifa-Chefs ausgesprochen. FĂŒr Rettig war der Bruch unvermeidbar: "Der Konflikt zwischen Uefa und Fifa schwelt schließlich seit Jahren."

Kritikern, die der Meinung sind, der DFB habe Infantino in den vergangenen Jahren zu viel durchgehen lassen, widerspricht er: Man mĂŒsse unterscheiden zwischen dem, was öffentlich wahrgenommen werde, und dem, was tatsĂ€chlich in den Gremien diskutiert werde. "Dort ist durchaus kontrovers ĂŒber verschiedene Themen gesprochen worden."

Rettig spricht sich nicht grundsĂ€tzlich gegen Investoren im Fußball aus. "Aber man muss sich immer fragen: Was ist eigentlich das Motiv eines Investors?" Es gehe nicht in erster Linie um Gewinnmaximierung, so Rettig, der bereits in der Bundesliga als Manager fĂŒr Freiburg, Köln und Augsburg arbeitete. "Die Rendite im Fußball ist eine emotionale. Und keine wirtschaftlich-finanzielle."

Disclaimer...

de | sport | 69912385 |