Ex-DFB-PrÀsident, Zwanziger

Ex-DFB-PrĂ€sident Zwanziger verteidigt AusrĂŒstervertrag mit Nike

26.03.2024 - 09:27:04 | dts-nachrichtenagentur.de

Theo Zwanziger, ehemaliger PrĂ€sident des Deutschen Fußballbundes, verteidigt den Wechsel des DFB zum US-Konzern Nike als kĂŒnftigen AusrĂŒster.

DFB-Zentrale (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
DFB-Zentrale (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Ich kann jeden Fan verstehen, der sich empört", sagte Zwanziger der Wochenzeitung "Die Zeit". "Doch dem DFB blieb keine andere Wahl, wirtschaftlich wie rechtlich." Schon wÀhrend seiner PrÀsidentschaft habe Nike mehr Geld geboten wie Adidas, sagte Zwanziger.

"Wir sagten zu, obwohl wir mit Nike immer noch deutlich mehr erzielt hĂ€tten. Adidas war beim DFB damals schwer zu hinterfragen." FrĂŒhere Nationalspieler hĂ€tten damals fĂŒr das deutsche Unternehmen geworben. "Bei der Diskussion ĂŒber den Wert der Tradition war schon immer Heuchelei im Spiel", sagte Zwanziger. Zuletzt hat sich der deutsche Sportartikelhersteller nach der Wahrnehmung des ehemaligen DFB-Chefs nicht mehr so sehr um einen neuen Vertrag bemĂŒht. "Mein Eindruck ist, dass Adidas nicht mehr richtig wollte, zumindest nicht um jeden Preis." Zu der von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (GrĂŒne) und anderen Politikern geĂ€ußerten Kritik sagte Zwanziger: "Wie sich die Politik verhĂ€lt, ist leider wieder einmal Effekthascherei. Politiker Ă€ußern sich ĂŒber Entscheidungen eines unabhĂ€ngigen Verbandes, deren wirtschaftliche und juristische Notwendigkeit sie nicht einschĂ€tzen können."

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