TodesfÀlle, Segeln

TodesfÀlle im Segeln: Veranstalter erklÀren die Fortsetzung

27.12.2024 - 12:35:30 | dpa.de

Zwei Segler kommen bei der Regatta Sydney-Hobart ums Leben. Ein Dritter entgeht offenbar nur knapp einer Katastrophe. Die Veranstalter erklÀren, warum das Rennen nicht abgebrochen wird.

  • David Jacobs erklĂ€rte die Entscheidung der Veranstalter, die Regatta nicht abzubrechen. - Foto: Mick Tsikas/AAP/dpa
    David Jacobs erklÀrte die Entscheidung der Veranstalter, die Regatta nicht abzubrechen. - Foto: Mick Tsikas/AAP/dpa
  • Bei der Segel-Regatta Sydney-Hobart gab es zwei TodesfĂ€lle. - Foto: Mark Evans/AAP/dpa
    Bei der Segel-Regatta Sydney-Hobart gab es zwei TodesfÀlle. - Foto: Mark Evans/AAP/dpa
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Trotz der zwei TodesfĂ€lle bei der traditionellen australischen Segel-Regatta von Sydney zur tasmanischen Inselhauptstadt Hobart kam ein Rennabbruch fĂŒr die Veranstalter nicht infrage.

Es sei eine Grundregel, dass nach dem Start einer Regatta der BootsfĂŒhrer das Recht und die Pflicht habe, zu entscheiden, ob es sicher ist, weiterzusegeln, sagte David Jacobs vom ausrichtenden Jachtclub. «Es ist die Entscheidung des Skippers, weiterzumachen oder aufzugeben.» Der BootsfĂŒhrer könne die jeweiligen lokalen WetterverhĂ€ltnisse einschĂ€tzen und diese seien bei einem Rennen ĂŒber so große Distanz sehr unterschiedlich, erklĂ€rte Jacobs.

VerunglĂŒckte Segler galten als erfahren

Am zweiten Weihnachtstag deutscher Zeit - und damit in der australischen Nacht - waren zwei Besatzungsmitglieder verschiedener Jachten bei der 79. Auflage des Rennens ums Leben gekommen. Beide galten als erfahrene Segler. Ein 55-jĂ€hriger Mann auf der «Flying Fish Arctos» wurde vom Großbaum der Jacht getroffen, ein 65-jĂ€hriger Mann auf der «Bowline» von der Großschot.

Rund um das Rennen sei eine komplexe Sicherheitsstruktur geschaffen worden, erklĂ€rte Jacobs. «Brechen wir es ab, bricht diese weg.» Es sei fĂŒr die Boote nicht unbedingt sicherer, wĂŒrden sie versuchen, zur KĂŒste zurĂŒckzukehren. Womöglich mĂŒssten sie dabei durch noch schlechteres Wetter.

Windgeschwindigkeiten bis zu 70 km/h

Jacobs sprach von schwierigen und herausfordernden Bedingungen. In der Nacht habe die Windgeschwindigkeit bis zu 70 km/h erreicht, die Wellen seien bis zu drei Meter hoch gewesen. Er sei sicher, dass die VerhĂ€ltnisse bei den UnglĂŒcken eine Rolle gespielt hĂ€tten. Die Boote seien jedoch fĂŒr solche Bedingungen geschaffen und die Mannschaften entsprechend trainiert.

Ein Besatzungsmitglied der «Porco Rosso» sei zudem ĂŒber Bord gespĂŒlt, von der Crew aber wieder ins Boot zurĂŒckgezogen worden, berichtete Jacobs.

Australiens Premierminister Anthony Albanese hatte ĂŒber die sozialen Medien sein Beileid an Familie, Freunde und Angehörige der verunglĂŒckten Segler ausgesprochen. Die Polizei untersucht die VorfĂ€lle.

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