DEUTSCHER, KAMERAPREIS

35. DEUTSCHER KAMERAPREIS: Elf Bildgestalterinnen und Editoren ausgezeichnet

13.06.2025 - 19:00:00 | presseportal.de

Köln - +++ SPERRFRIST fĂŒr alle Medien (Print, Online, Radio, Social Media): Fr, 13.6.2025, 19 Uhr +++

35. DEUTSCHER KAMERAPREIS: Elf Bildgestalterinnen und Editoren ausgezeichnet - Foto: presseportal.de
35. DEUTSCHER KAMERAPREIS: Elf Bildgestalterinnen und Editoren ausgezeichnet - Foto: presseportal.de

Sieben Kameraleute, zwei Editorinnen und ein Editor sind heute mit dem DEUTSCHEN KAMERAPREIS 2025 geehrt worden. Zudem hat das Kuratorium einen Ehrenpreis vergeben.

Walter Demonte, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Vereins DEUTSCHER KAMERAPREIS Köln e. V.: „Pralles Leben! Überraschend, neugierig und intensiv war das, was die Jurys in diesem Jahr gesichtet haben. Wahrhaftig und manchmal fast unertrĂ€glich nah. In einer Bilderwelt, die durch die Möglichkeiten von KI nahezu alles generieren kann, sind Filme, die echt sind, von unschĂ€tzbarem Wert. ErzĂ€hlen sie von Freude, Leid und Empathie – all das, was kĂŒnstliche Intelligenzen nicht oder nur unzureichend können.“

Ehrenpreis fĂŒr Jenny Schenk

Der diesjĂ€hrige Ehrenpreis geht an Jenny Schenk, die seit 1990 als Kamerafrau fĂŒr den WDR arbeitete, darunter mehr als 22 Jahre in den Auslandsstudios Washington D.C, Moskau und Nairobi. Sie berichtete aus Krisengebieten, optisch wie inhaltlich reizten die in der DDR ausgebildete Kamerafrau auch „Tabuthemen“ wie das Sterben oder die LGBTQ-Bewegung. Laut Kuratorium des DEUTSCHEN KAMERAPREISES schuf Jenny Schenk durch ihre engagierte und konsequente Arbeit „Dokumente der Zeitgeschichte“ und ist „eine Filmschaffende im besten öffentlich-rechtlichen Sinne, die als Wegbereiterin fĂŒr viele Kolleginnen und Kollegen Herausragendes geleistet hat.“

Beste Kamera / Fiktion Kino

Judith Kaufmann erhĂ€lt nach 2003 und 2010 in diesem Jahr bereits zum dritten Mal den DEUTSCHEN KAMERAPREIS. Damit ehrt die Jury die Bildgestaltung von Petra Volpes „Heldin“. Der Film zeigt die Arbeit einer Pflegefachfrau in der Chirurgie eines Schweizer Krankenhauses. Die Jury lobt insbesondere Judith Kaufmanns PrĂ€zision, mit der sie „die Rastlosigkeit der Protagonistin auf die Leinwand“ bringt und den „inneren Konflikt sowie den Ă€ußeren Druck fast körperlich spĂŒrbar“ macht.

Beste Kamera / Fiktion Screen

FĂŒr die Bildgestaltung in der ersten Folge der modernen Vampirserie „Love Sucks“ (Regie: Andreas Prochaska) wird Carmen Treichl mit dem DEUTSCHEN KAMERAPREIS ausgezeichnet. Die Jury ist beeindruckt von der Visualisierung einer „Liebesgeschichte zwischen zwei Welten, in denen Carmen Treichl prĂ€zise und mutig mit Dunkelheit, Licht und Farbe umgeht und so ein ĂŒberzeugendes World-Building schafft.“

Beste Kamera / Kurzfilm

Paul Ader, der seit 2021 Bildgestaltung/Kamera an der Filmakademie Baden-WĂŒrttemberg studiert, erhĂ€lt den DEUTSCHEN KAMERAPREIS fĂŒr seine Arbeit an Konstantin MĂŒnzels Kurzfilm „Haus am Hang“, der in einer Einrichtung fĂŒr straffĂ€llig gewordene Jugendliche im Schwarzwald spielt. Die Jury lobt die „leise und unaufdringliche KamerafĂŒhrung“ sowie die „kĂŒhlen Farbtöne und weiche Textur der Bildausschnitte“, die „exzellent das Spannungsfeld zwischen rauer Umgebung und poetischer AnnĂ€herung der Figuren“ widerspiegeln.

Beste Kamera / Doku-Kino

Johannes Praus war schon 2020 und 2021 fĂŒr den DEUTSCHEN KAMERAPREIS nominiert. Jetzt gewinnt er den Preis fĂŒr die Bildgestaltung von Daniel Abmas Film „Im Prinzip Familie“. Im Mittelpunkt stehen drei Erzieherinnen und Erzieher, die den Kindern in einer Wohngruppe Geborgenheit und Selbstvertrauen geben. Die Jury urteilt: „In der angespannten AtmosphĂ€re der Einrichtung bildet die Kamera einen Ruhepol. Sie sucht den stillen Moment, in dem sich Hoffnung, Skepsis oder Verzweiflung in den Gesichtern der Protagonisten spiegeln, ohne der lauten Sensation zu verfallen.“

Beste Kamera / Doku Screen

Nach 2020 wird Dunja Engelbrecht in diesem Jahr zum zweiten Mal mit dem DEUTSCHEN KAMERAPREIS geehrt. FĂŒr Galina Breitkreuz‘ Dokumentation „Die Taxi-Oma – Fahrerwechsel auf Kasachisch“ begleitete sie die betagte Protagonistin in deren ebenfalls betagtem Auto durch Kasachstan. „Auf kleinstem Raum und in gewaltigen Weiten fĂ€ngt Dunja Engelbrechts Kamera eine ganz eigene Welt mit berĂŒhrenden Geschichten ein“, lobt die Jury.

Beste Kamera / Information und Kultur

FĂŒr die packenden Bilder in Daniel Sagers Reportage „ZDF 37°: GefĂ€hrlicher Einsatz – Journalist*innen berichten aus der Ukraine“ erhĂ€lt die weitgereiste Kamerafrau Luise Schröder den DEUTSCHEN KAMERAPREIS. Besonders beeindruckt ist die Jury von der „einfĂŒhlsamen und zurĂŒckhaltenden Kameraarbeit“, mit deren Hilfe „die Erfahrungen und EindrĂŒcke der Protagonisten fĂŒr die Zuschauenden unmittelbar erlebbar“ werden.

Bester Schnitt / Kurzfilm

Die Editorin Anjuna Hartmann wird fĂŒr ihre Arbeit an Jonathan Brunners Kurzfilm „From Ecuador with Love“ ausgezeichnet, in dem der Weg einer Rose vom Anbau in SĂŒdamerika bis ins Exportziel Europa begleitet wird. Die Jury lobt den „„exzellenten Schnittrhythmus“, durch den Anjuna Hartmann „die Dramaturgie, die Aussage des Films auf eindrucksvolle Weise“ unterstĂŒtzt.

Bester Schnitt / Fiktion Kino

Nora Fingscheidts vielbeachteter Kinofilm „Systemsprenger“ (2019) brachte Stephan Bechinger den Deutschen Filmpreis in der Kategorie Bester Schnitt ein. Jetzt gewinnt er den DEUTSCHEN KAMERAPREIS fĂŒr den Schnitt von Nora Fingscheidts Drama „The Outrun“. Dazu sagt die Jury: „Die Montage ist nicht nur immer wieder ĂŒberraschend in den assoziierenden Details, sondern sie trĂ€gt auch entscheidend zur Deckung von Form und Inhalt dieses grandios erzĂ€hlten Films bei.“

Nachwuchspreise

FĂŒr seine Bildgestaltung in Julia Windischbauers Road-Movie „Callas, Darling“ erhĂ€lt Leander Hartungden Nachwuchspreis. Der Jury gefielen die „Poesie und einfĂŒhlsamen Bilder“, mit denen die Ă€ußere und innere Reise der Hauptfiguren erzĂ€hlt wird: „Zu jeder Zeit unterstĂŒtzt die Kamera die Protagonistinnen, ohne sich dabei in den Vordergrund zu spielen. Ein weiterer Nachwuchspreis geht an Nicole Huminski fĂŒr den Schnitt ihrer eigenen Regiearbeit „Ich weiche ja in meinem Leben jeglichem Zwang aus“. Dazu erklĂ€rt die Jury: „Mit gutem GespĂŒr fĂŒr komplexe Strukturen verwebt die Editorin gekonnt Typographie, Realbild und Grafik. Sie erzeugt spannende Bildebenen, die den Zuschauer emotional erreichen.“ Die Nachwuchspreise werden in diesem Jahr von ARRI und Cinegrell gestiftet.

AusfĂŒhrliche Informationen zu allen PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€gern und ihren ausgezeichneten BeitrĂ€gen stehen unter deutscher-kamerapreis.de bereit. Ein Vorwort von Walter Demonte und ein Interview mit der EhrenpreistrĂ€gerin Jenny Schenk können Sie darĂŒber hinaus auf einer Themenseite in der WDR-Presselounge (presse.wdr.de) abrufen. Bilder von der Preisverleihung stehen zeitnah unter ARD-Foto.de zur VerfĂŒgung.

Zu sehen ist die Preisverleihung hier:

Livestream: 13.06.2025 um 19:00 Uhr unter deutscher-kamerapreis.de.

WDR Fernsehen und ARD Mediathek: 17.06.2025 um 23:45 Uhr

NDR Fernsehen: 21.06.2025 um 01:45 Uhr

SWR Fernsehen: 22.06.2025 um 00:50 Uhr

ARD alpha: 20.06.2025 um 23:00 Uhr

Pressekontakt:

WDR Kommunikation
Telefon: 0221 220 7100
Email: kommunikation@wdr.de

Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk ĂŒbermittelt durch news aktuell

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