ARD-Aktion, Jessy

ARD-Aktion #unsereFlĂŒsse mit Jessy Wellmer und Sebastian Bezzel: Tausende Aktive helfen einem Wissenschaftsteam, die QualitĂ€t unserer FlĂŒsse zu prĂŒfen - Aktion bis zum 31. Oktober verlĂ€ngert

23.07.2024 - 09:00:26

MĂŒnchen - Tausende Aktive, Schulklassen, Umwelt-, Wander-, Pfadfinder-, AnglerverbĂ€nde und Einzelpersonen beteiligen sich an der ARD-Mitmachaktion #unsereFlĂŒsse, seitdem "Tagesthemen"-Moderatorin Jessy Wellmer am 12. Mai im Ersten dazu aufgerufen hat. Die Mitmachenden sollen den aktuellen Zustand deutscher BĂ€che anhand einer Checkliste begutachten, u.a. ob die Ufer der kleineren FließgewĂ€sser natĂŒrlich geblieben sind. Nach zwei Monaten sind bereits mehr als 2.000 BĂ€che deutschlandweit unter die Lupe genommen und fotografiert worden. Anhand dieser EinschĂ€tzungen können das Helmholtz-Zentrum fĂŒr Umweltforschung und das Deutsche Zentrum fĂŒr integrative BiodiversitĂ€tsforschung fĂŒr jeden Bach die LebensraumqualitĂ€t auf einer Skala von 1 bis 5 einstufen. Damit die interaktive Deutschlandkarte der BĂ€che, die durch #unsereFlĂŒsse entsteht, so vollstĂ€ndig wie möglich ist, wird die ARD-Mitmachaktion jetzt bis zum 31. Oktober verlĂ€ngert. Vom 22. Juli an ruft nun Schauspieler Sebastian Bezzel zum Mitmachen bei #unsereFlĂŒsse auf. Diesen Aufruf finden akkreditierte Journalisten ab sofort auch zum Embedden im Presseservice ( https://presse.daserste.de/)

An 30 dieser BĂ€che haben Wissenschaftlerinnen der UniversitĂ€t Duisburg-Essen Wasserproben entnommen und mit Hilfe eines DNA-Tests analysiert, welche Tierarten darin leben, und welche fehlen. Hintergrund dieser Forschung ist das Artensterben. Die DNA-Analysen im Auftrag der ARD sollen fĂŒr die Doku "Unsere FlĂŒsse - Wie retten wir Deutschlands Lebensadern?" (SWR / WDR / NDR / RBB), am 21. Oktober im ERSTEN und in der ARD Mediathek) neue Erkenntnisse ĂŒber bis zu 300 Tierarten pro untersuchtem Bach liefern. Zur Probenentnahme wurden ganz unterschiedliche BĂ€che aus der ARD-Mitmachaktion ausgewĂ€hlt: vom naturnahen Bach im Wald ĂŒber BĂ€che mit angrenzender Landwirtschaft bis hin zu stark verbauten GewĂ€ssern mitten in der Stadt.

Der Fischotter beispielsweise ist nach Angaben des World Wide Fund For Nature (WWF) heute in Deutschland vom Aussterben bedroht. Das Bundesamt fĂŒr Naturschutz (BfN), das wie auch der WWF zum Mitmachen bei der Aktion #unsereFlĂŒsse aufruft, schreibt auf ARD-Anfrage, 42,2 Prozent der SĂŒĂŸwasserfisch-Arten seien in Deutschland gefĂ€hrdet. Der Zustand der BestĂ€nde habe sich "in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert": Vom Aussterben bedroht sei beispielsweise der Lachs, "dessen BestĂ€nde u.a. durch Querbauwerke in FließgewĂ€ssern beeintrĂ€chtigt werden, welche die GewĂ€sserstrukturen verĂ€ndern und als Wanderhindernisse wirken. Die Forelle muss mittlerweile als gefĂ€hrdet eingestuft werden", wie das BfN der ARD schreibt.

Mehr Infos unter: unter: DasErste.de/unsereFluesse

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