Gesellschaft, Streaming

ARD-Dialogaktion Was Deutschland verbindet stĂ€rkt Offenheit fĂŒr Perspektivwechsel

05.06.2026 - 09:00:15 | presseportal.de

MĂŒnchen - 84 Menschen, sechs Themen - und die Erkenntnis: Wer ins GesprĂ€ch kommt, kommt ins Nachdenken

ARD-Dialogaktion Was Deutschland verbindet stĂ€rkt Offenheit fĂŒr Perspektivwechsel - Bild: presseportal.de
ARD-Dialogaktion "Was Deutschland verbindet" stĂ€rkt Offenheit fĂŒr Perspektivwechsel - Bild: presseportal.de

Dialog, der bewegt. GesprĂ€che, die nachhallen. Die ARD-Dialogaktion "Was Deutschland verbindet" wurde wissenschaftlich vom Leibniz-Institut fĂŒr Medienforschung begleitet und ausgewertet. Die GesprĂ€che zeigen eine klare Wirkung auf die Haltung der Teilnehmenden. Deutlich mehr Befragte waren im Nachgang bereit, die eigene Meinung bei ĂŒberzeugenden Gegenargumenten zu hinterfragen: 19 Teilnehmende zeigten sich anschließend offener fĂŒr einen Perspektivwechsel.

Ein Ergebnis, das besonders auffĂ€llt - denn in der Vorbefragung zeigte sich: 83 Prozent der Befragten erleben öffentliche Debatten als zunehmend zugespitzt, 85 Prozent sagen, konstruktive GesprĂ€che seien selten geworden. Die Dialoge selbst wurden durchweg positiv bewertet. Alle beschrieben die Dialogrunden als bereichernd - als Raum fĂŒr echte Begegnungen und gegenseitiges Zuhören.

Wie nachhaltig die Erfahrungen wirken, zeigen die Stimmen der Teilnehmenden. Jasmin, 26 Jahre, aus Schleswig-Holstein, sagte am Ende der GesprĂ€chsrunden: "Heute wurde ich gesehen. Ich merke, dass ich eine Stimme habe - und die auch Ă€ußern möchte. Im Großen kann ich die Welt nicht verĂ€ndern, aber vielleicht in meiner Nachbarschaft." Marco, 39 Jahre, aus Brandenburg bilanzierte: "Ich nehme mit, dass man aus seiner Bubble rauskommen sollte, da entstehen ganz tolle Sachen." Thorsten, 62 Jahre, aus Rheinland-Pfalz betont den Wert des Dialogs: "Man muss sich zuhören, um einander zu verstehen. Demokratie lebt vom StreitgesprĂ€ch, das haben wir verlernt."

Dr. Jan-Hinrik Schmidt, Leiter der Begleitstudie: "Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass der Wunsch nach Austausch und Begegnung hĂ€ufig grĂ¶ĂŸer ist, als es die öffentliche Debatte vermuten lĂ€sst. Das unterstreicht das Potenzial solcher Dialogformate fĂŒr den gesellschaftlichen Zusammenhalt."

hr-Programmdirektorin Julia Krittian: "Wenn Menschen mit unterschiedlichen Ansichten in einem respektvollen Rahmen miteinander ins GesprĂ€ch kommen, entstehen VerstĂ€ndnis und Offenheit - auch dort, wo keine Einigkeit erzielt wird. Als ARD ist es unser Anspruch, genau solche RĂ€ume zu ermöglichen. Diese Erfahrung bestĂ€rkt uns, den gesellschaftlichen Dialog auch kĂŒnftig aktiv zu fördern."

Die Dialogaktion zeigt auch digital Wirkung: Seit dem Start von "Was Deutschland verbindet" wird die neu gestartete App "ARD Interaktiv" deutlich stÀrker genutzt. So stiegen die Downloads der App in den vergangenen vier Wochen um 28,5 Prozent. Zuschauer beteiligen sich dort an Diskussionen, teilen ihre Perspektiven und kommen zu den Themen der Aktion miteinander ins GesprÀch.

Die Dialogaktion wurde federfĂŒhrend vom hr, unter Mithilfe des SWR, MDR und NDR und mit Beihilfe vom WDR, realisiert und von der Produktionsfirma doity umgesetzt.

Link zur Übersichtsseite in der ARD Mediathek: ardmediathek.de/was-deutschland-verbindet

Bildmaterial zu "Was Deutschland verbindet" erhalten akkreditierte Journalistinnen und Journalisten unter www.ard-foto.de.

Das Pressedossier ist ĂŒber diesen Link verfĂŒgbar: pressekits.ard.de/was-deutschland-verbindet. Im Pressedossier erhalten Sie auch weitere Informationen zum Programm zur Dialog-Aktion und zum Auswahlverfahren der 84 Diskussionsteilnehmenden.

Pressekontakt:

Fabienne Sygulla
ARD-Programmdirektion / Presse & Multiplikatorenkommunikation
Tel.: 0173/4518078
E-Mail: fabienne.sygulla@ard.de

Original-Content von: ARD Das Erste ĂŒbermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5ff43f

de | unterhaltung | 69486363 |