Krankenversicherung, Gesundheit

5 Tipps zur Erstattung osteopathischer Behandlungen: So prĂŒfen Sie Ihren Anspruch auf Zuschuss

10.11.2025 - 09:25:00

Bad Alexandersbad - In Zeiten steigender ZusatzbeitrĂ€ge bei den gesetzlichen Krankenkassen lohnt es sich besonders, die eigenen Leistungen genau unter die Lupe zu nehmen. Viele Versicherte zahlen nicht nur höhere BeitrĂ€ge, sondern nutzen zugleich zusĂ€tzliche, integrativ-medizinische Behandlungsformen wie die Osteopathie. Sie ist zwar keine Regelleistung, aber wird von zahlreichen Krankenkassen als sogenannte freiwillige Satzungsleistung bezuschusst. Die folgenden fĂŒnf Tipps helfen Ihnen, Klarheit ĂŒber Ihre Erstattungschancen zu gewinnen.

Die Osteopathie ist keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen - doch fast 100 Kassen bezuschussen sie bereits. Jetzt lohnt ein Blick auf Ihre Zusatzleistungen. Unsere 5 Tipps verraten, was Patienten beachten sollten.

Tipp 1: PrĂŒfen Sie, ob Ihre Krankenkasse die Osteopathie bezuschusst

Die Osteopathie ist nicht Bestandteil der Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen. Vielmehr handelt es sich um eine Selbstzahler-Leistung. Dennoch bezuschussen fast 100 Krankenkassen osteopathische Behandlungen freiwillig - mit sehr unterschiedlichen Bedingungen (z.B. HöchstbetrÀge, Qualifikation des Behandelnden, Àrztliche Verordnung gefordert etc.).

Tipp 2: Achten Sie auf die ModalitÀten der Erstattung

Viele Krankenkassen knĂŒpfen ihre ZuschĂŒsse an bestimmte Bedingungen: z.B. an eine Ă€rztliche Verordnung fĂŒr "Osteopathie" oder eine Mitgliedschaft des Behandelnden in einem Berufsverband. KlĂ€ren Sie vorab, ob Ihre gewĂ€hlte Osteopathie-Praxis diese Kriterien erfĂŒllt.

Tipp 3: KlÀren Sie vor Beginn der Behandlung den Anspruch

Da keine gesetzliche Garantie besteht, dass eine Behandlung durch die jeweilige Krankenkasse erstattet wird, empfiehlt sich im Vorfeld der Behandlung ein kurzer Anruf bei Ihrer Krankenkasse: Welcher Betrag wird gewĂ€hrt? Muss die Behandlung vorab genehmigt werden? Welche sonstigen ModalitĂ€ten gelten? So vermeiden Sie böse Überraschungen.

Tipp 4: Achten Sie auf vollstÀndige Dokumentation und Einreichung

Rechnung und ggf. Àrztliche Verordnung gehören gemeinsam eingereicht. Bewahren Sie alle Unterlagen sorgfÀltig auf - manche Kassen verlangen die Vorlage bestimmter Nachweise oder eine Mindestqualifikation des Behandelnden.

Tipp 5: Nutzen Sie den Zeitpunkt fĂŒr einen Vergleich der Kasse

Zum Jahreswechsel steigen bei vielen Kassen die ZusatzbeitrĂ€ge - 2025 liegt der durchschnittliche Zusatzbeitrag bei 2,5 % und viele Kassen haben fĂŒr 2026 höhere Werte festgelegt oder angekĂŒndigt. Gleichzeitig ist gerade der Blick auf Zusatzleistungen wie die Osteopathie sinnvoll: Ein Wechsel der Krankenkasse kann sich lohnen, wenn die Erstattung fĂŒr Osteopathie besser und der Beitrag moderat ist.

Wer osteopathische Behandlungen in Anspruch nehmen möchte, sollte nicht nur auf die Ă€rztliche Verordnung und die Therapeutenqualifikation achten, sondern auch frĂŒhzeitig die Leistungen der eigenen Kasse prĂŒfen. Eine Übersicht zahlender Kassen finden Sie auf der Website des Bundesverbands Osteopathie e.V. - bvo unter https://bit.ly/KK-Erstattung.

Die bvo-Verbandsjustiziarin Dr. iur. Anette Oberhauser schildert im Podcast "Nachgefragt..." (Folge 3), auf was Patienten und Therapeuten bei der Erstattung osteopathischer Leistungen achten sollten > bit.ly/BVO-Podcast.

Weitere Informationen fĂŒr Ihre Leser oder zur Themenanregung finden Sie in unserem Blog "Osteopathie News" > bit.ly/BVO-Blog.

Pressekontakt:

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Tel.: 09232 - 88 12 624
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